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Der Paritätische im Kreis Mettmann


Aktuelles aus dem Kreis Mettmann

Kinderseelen sind zerbrechlich

Der Kinderschutzbund Ratingen nimmt sich vernachlässigten und missbrauchten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen an.

Der Kinderschutzbund Ratingen kümmert sich seit 30 Jahren um Kinder und Jugendliche, die Opfer von Vernachlässigung, Misshandlung oder sexueller Gewalt geworden sind. Der Paritätische Kreis Mettmann macht auf die wichtige Arbeit seiner Mitgliedsorganisation aufmerksam.

Betritt man die Räume des Kinderschutzbundes Ratingen, betritt man eine Wohnung, in der eine friedliche und ruhige Atmosphäre herrscht. Der erste Blick fällt auf zwei Handpuppen. Sie sitzen auf weißen Stühlen und scheinen sich über den Besuch zu freuen. Neben dem Puppenmädchen im rosa Kleidchen hängen Bilder und Basteleien – gemalt und entworfen von Kindern. Gegenüber des Puppenjungen in seinem karierten Hemd lädt ein kleiner Kaufmannsladen zum Spielen ein. Es ist ein freundlicher Ort. Es ist ein Ort, an dem die Mitarbeiter des Deutschen Kinderschutzbundes Ratingen Kinderseelen retten.

Es ist eine so wichtige Arbeit, die der Kinderschutzbund übernommen hat. Dabei liest sich der Aufgabenbereich erst einmal recht pragmatisch: „Arbeitsschwerpunkte sind Vorbeugung, Verdachtsabklärung und Beratung bei Vernachlässigung, Misshandlung und sexueller Gewalt von Kindern und Jugendlichen.“ So stellen die Ratinger ihre Arbeit vor. Doch hinter diesen Schlagworten stehen Geschichten; Schicksale derer, die es zu schützen gilt. Es sind die Schicksale von Kindern jeden Alters, von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. „Im vergangenen Jahr waren es 245 Fälle, denen wir uns angenommen haben“, sagt Kornelia Schröder. Sie ist die Vorsitzende des Ratinger Kinderschutzbundes. Dort engagiert sie sich seit dem Jahr 1993. Es sind Schicksale nicht nur aus Ratingen, denn die Mitgliedsorganisation des Paritätischen Kreis Mettmann kümmert sich auch um Fälle aus Heiligenhaus und Mettmann. Zwei Städte, die keine eigene Ortsgruppe des Kinderschutzbundes haben.

„Es sind schon Säuglinge, die Opfer beispielsweise sexuellen Missbrauchs werden“, weiß Schröder. Ihre Mitarbeiterinnen, Diplom-Psychologinnen und Diplom-Sozialarbeiterinnen, kümmern sich um die Kinder und Jugendlichen. Sie sind es, die mit Ihnen über das Erlebte sprechen und die verletzten Seelen wieder heilen. Dafür gibt es in den Räumen des Kinderschutzbundes an der Düsseldorfer Straße in Ratingen unter anderem ein Kinderzimmer. Es geht vorbei an den beiden Handpuppen auf ihren weißen Stühlen, weiter zu einem liebevoll gestalteten Raum. Ein Kinderzimmer, das Wärme ausstrahlt. Es ist voll mit Spielzeug. Zwei Plüscheinhörner teilen sich die Kuschelecke mit einem riesigen Stoffteddy. Gegenüber steht ein Regal mit verschiedenen Spielen. Dennoch bleibt das Zimmer, was es ist: Ein Therapieraum. Hier erzählen Kinder, was ihnen angetan wurde. Hier werden sie verstehen, dass sie keine Schuld trifft. Hier werden sie lernen das Erlebte zu verarbeiten.

Die Arbeit des Teams um die Vorsitzende Kornelia Schröder hat vor allem die Kinder und Jugendlichen im Blick. Sie sind aber auch Ansprechpartner für Eltern, die damit umgehen müssen, dass ihrem Kind etwas angetan wurde; Ansprechpartner aber auch für Angehörige und auch für Erzieher und Lehrer, die einen Missbrauch vermuten.
„Niemand, der sich an den Kinderschutzbund Ratingen wendet, wird abgewiesen“, sagt Schröder. „Sollten wir nicht helfen können, wissen wir, wer es kann.“ Sechs Mitarbeiterinnen sind beim Kinderschutzbund Ratingen festangestellt. Der Vorstand um Kornelia Schröder arbeitet ehrenamtlich. Insgesamt unterstützen 33 Ehrenamtler die Arbeit des Kinderschutzbundes Ratingen. Er bietet neben der Therapiearbeit auch Spielgruppen und eine Hausaufgabenbetreuung und eine Lernförderung an. Eins der Projekte des Kinderschutzbundes ist die „KinderSchutzburg“. 63 Geschäfte und Institutionen in Ratingen beteiligen sich an diesem Projekt. Kinder, die Schutz suchen, können einfach in die Geschäfte gehen und bekommen Hilfe. Die Mitarbeiter sind durch den Kinderschutzbund geschult.

Die Kontaktaufnahme zum Kinderschutzbund ist einfach. „Sie können uns anrufen oder eine E-Mail schicken“, macht Kornelia Schröder Mut. „Die Anonymität ist gewährleistet!“.
Telefonisch ist die Beratungsstelle unter: (02102) 244 48 oder (02102) 244 33 erreichbar. Eine E-Mail geht an: dksb.ratingen@t-online.de. Der Kinderschutzbund finanziert seine wichtige Arbeit vor allem über Spenden. Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite www.kinderschutzbund-ratingen.de. Das Angebot des Kinderschutzbundes ist kostenlos.


WIR SIND UMGEZOGEN

Wir sind nun in der Mühlenstr. 15, am Jubiläumsplatz, in 40822 Mettmann barrierefrei erreichbar!
Die Kommunikationsdaten bleiben identisch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Pressemitteilung:

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Liga der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann

Fördermittel für Hartz-IV-Beziehende werden zum Notgroschen der Jobcenter

Dezember 2016 / Der aktuelle Arbeitslosenreport NRW der Freien Wohlfahrtspflege NRW kritisiert den radikalen Rotstift bei den Eingliederungsleistungen für Hartz-IV-Beziehende durch die Bundesregierung in den letzten Jahren. Zudem kommt von dem Wenigen, was geblieben ist, nicht alles direkt bei den Hilfebedürftigen an. Der landesweite Trend bildet sich auch in Kreis Mettmann ab.

Leistungen zur Eingliederung in Arbeit sind Mittel, die zur Förderung der erwerbsfähigen Leistungsempfänger im SGB II (= Hartz-IV-Beziehende) mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen vorgesehen sind. Das Budget für diese Leistungen wurde durch die Bundesregierung in den letzten Jahren radikal zusammengestrichen.

Standen für die arbeitsmarktpolitische Förderung von Hartz-IV-Beziehende 2010 noch 1,47 Mrd. Euro zur Verfügung, waren es 2013 nur noch 850 Millionen Euro. Von dieser Talfahrt hat sich der Eingliederungstitel trotz geringfügiger Budgeterhöhungen in 2014 und 2015 nie wieder erholt. Insgesamt sind in Folge dieser bundespolitischen Weichenstellung die Ausgaben für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit in NRW von 2010 bis 2015 um 35 Prozent zurückgefahren worden. Auch in Kreis Mettmann ist in diesem Zeitraum ein Rückgang von 31 Prozent zu verzeichnen. „Wenn wir verhindern wollen, dass erwerbsfähige Hartz-IV-Beziehende in Kreis Mettmann dauerhaft von der Gesellschaft abgehängt werden, müssen die Mittel zur Eingliederung in Arbeit im SGB II wieder deutlich angehoben werden“ kritisiert Rainer Bannert, Sprecher der Liga der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann.
 
Zusätzlich verschärft wird die Unterfinanzierung von arbeitsmarktpolitischen Förderangeboten für Hartz-IV-Beziehende durch den Bund dadurch, dass von den bereits reduzierten Mitteln immer weniger für den eigentlich vorgesehenen Zweck eingesetzt werden. Die Jobcenter stopfen seit Jahren Löcher in ihrem Verwaltungsetat mit Geld, das ursprünglich für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit vorgesehen war. Auch ihr durch den Bund finanzierter Etat wurde in den vergangenen Jahren nicht an die Lohn- und Preisentwicklung angepasst. 2015 erreichte diese Umschichtung zwischen den Budgets in NRW einen erneuten Höchstwert: Mit rund 155 Millionen Euro verwendeten die Jobcenter 16 Prozent des Eingliederungsetats für andere Zwecke, z. B. ihre eigenen Personal- und Sachkosten. Von den 950 Millionen Euro, die für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit zur Verfügung standen, wurden 2015 tatsächlich nur 795 Millionen auch dafür genutzt.

Auch im Kreis Mettmann verzeichnen wir diese Umschichtungen. 22 Prozent der Leistungen, die eigentlich für die Eingliederung in Arbeit vorgesehen sind, werden für Verwaltungszwecke zweckentfremdet. „Diese Praxis muss ein Ende haben. Sie ist zwar legal, aber nicht legitim. Wir fordern stattdessen für die Jobcenter eine eigenständige, transparente und faire Erhöhung der Verwaltungsbudgets anstatt der aktuell ausufernden Umschichtungspraxis“, so Rainer Bannert.

Bei der Entscheidung ob und wieviel Eingliederungsmittel die Jobcenter umschichten, gibt es regionale Spielräume, die sehr unterschiedlich genutzt werden. So gibt es in NRW neben Jobcentern, die mehr als ein Drittel ihrer Eingliederungsmittel in den Verwaltungsetat umschichten, immerhin auch ein Jobcenter, das 2015 sogar ein Prozent des Verwaltungsetats dem Eingliederungsetat zuführte (Wuppertal: 1 Prozent). „Da stellt sich für uns die Frage in Kreis Mettmann, wie machen die das in Wuppertal und warum geht das bei uns nicht“, so Rainer Bannert, Sprecher der Liga.

Im landesweiten Arbeitslosenreport wird die Tatsache der drastischen Reduzierung der Eingliederungsmittel in Verbindung mit der Entwicklung der Aktivierungsquote gesehen. Nur jeder zwölfte Hartz-IV-Beziehende (8,3 Prozent) im erwerbsfähigen Alter wurde lt. Aktivierungsquote der Bundesagentur für Arbeit im Durchschnitt des Jahres 2015 mit einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gefördert. 2012 lag die Quote noch bei 8,5 Prozent, 2011 sogar bei 10,2 Prozent.

Auch im Kreis Mettmann lag die Quote 2012 noch bei 10,8 Prozent, 2015 hingegen nur noch bei 5,4 Prozent. Leuchtendes Beispiel ist auch hier Wuppertal. Hier konnte der Anteil auf fast gleich hohem Niveau gehalten werden. „Diese Entwicklung in Kreis Mettmann sehen wir nicht als Konsequenz sinkender Arbeitslosen- und Hilfeempfängerzahlen, sondern als Folge der Sparmaßnahmen in der Arbeitsmarktpolitik und der zunehmenden Umschichtung der Mittel für aktive Arbeitsmarktförderung in das Verwaltungsbudget des Jobcenters“, so Rainer Bannert, Sprecher der Liga der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann.


Pressemeldung

Rechte von Eltern in türkischer Sprache erklärt

Der Paritätische veröffentlicht türkischsprachige Broschüre

Seit Anfang 2016 gibt es sie auf Deutsch, nun erscheint die türkische Version – die Broschüre „Elternrechte bei Hilfe zur Erziehung“ des Paritätischen NRW klärt auf: Was für Leistungen der Erziehungshilfe gibt es? Welche Hilfen stehen mir zu? Welche Rolle spielt das Jugendamt? Wo kann ich mitentscheiden? In einfachen Worten beschreibt die Broschüre, wie der Kontakt zu freien Trägern der Jugendhilfe und dem Jugendamt ablaufen kann und räumt so Bedenken vor dem Erstkontakt aus dem Weg – das alles nun auch in türkischer Sprache.

„Menschen, deren Muttersprache Türkisch ist, bilden in Deutschland die mit Abstand größte fremdsprachige Community“, erklärt Ute Feldbrügge, die Geschäftsführerin des Paritätischen in Mettmann. Aus diesem Grund hat sich der Paritätische NRW entschieden, die Handreichung übersetzen zu lassen. Denn Informationen zu rechtlichen Fragen sind oft kompliziert. Eltern, die einen Text in ihrer Muttersprache lesen können, haben bessere Chancen, ihre Rechte und Pflichten zu verstehen. Das kommt den Kindern zu Gute.
Die Broschüre „Elternrechte bei Hilfe zur Erziehung“ kann gegen Erstattung des Portos per E-Mail bestellt werden. Ab einer Bestellmenge von zehn Stück wird zusätzlich eine Schutzgebühr von 1,50 Euro je Broschüre erhoben. Bestellungen können an die Kreisgruppe in Mettmann erfolgen.mettmann@paritaet-nrw.org

Die Broschüre steht außerdem sowohl auf Deutsch als auch auf Türkisch als kostenlose barrierefreie PDF-Datei zur Verfügung:

https://www.paritaet-nrw.org/rat-und-tat/veroeffentlichungen/broschueren/

Der Paritätische in Mettmann ist der Dachverband für gemeinnützige Organisationen.
Diese halten mit ihren Angeboten, Diensten und über 130 Einrichtungen vielfältige soziale Hilfen für die Menschen im Kreisgebiet bereit.


Internetseite Selbsthilfe-Kontaktstelle nun online!

Der Paritätische übernimmt die Selbsthilfekontaktstelle zum 01.01.2017 vom Kreis Mettmann. Er hat die Menschen hier bei uns seit August 2000 fachlich begleitet und ihnen dabei geholfen, die für sie richtige Selbsthilfegruppe zu finden.
„Ich freu mich sehr, dass wir die Selbsthilfekontaktstelle übernehmen“, sagt Ute Feldbrügge, die Geschäftsführerin des Paritätischen Kreis Mettmann. „Es ist eine Arbeit, die uns sehr am Herzen liegt“.
Neuland ist die Selbsthilfe für den Paritätischen nicht. In NRW verantwortet er bereits die Arbeit von 25 Selbsthilfe-Kontaktstellen und 13 Selbsthilfe-Büros.
Die Menschen im Kreis Mettmann treffen hier auf ein engagiertes Team, das ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Das Team der Kontaktstelle hat sich beim Paritätischen vergrößert und ist umgezogen. Sie ist nicht mehr in der Kreisverwaltung anzutreffen, sondern ab Januar 2017 auf der Mühlenstraße 15 in Mettmann. Es ändern sich auch die Öffnungszeiten:

Weitere Infos unter

selbsthilfe-mettmann.de


Claudia Haag-Porysiak ist „Die Neue“ im Vorstand des Paritätischen Kreis Mettmann

Mettmann, 25.10.2016 „Es ist so wichtig, dass Menschen, egal wo sie herkommen, in die Gesellschaft integriert werden. Und dafür setze ich mich ein.“ Wenn Claudia Haag-Porysiak das sagt, hört man die Leidenschaft aus jedem ihrer Worte heraus.
Die 39-Jährige ist die Geschäftsführerin des beratungsCentrums Monheim, einem der vielen Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Kreis Mettmann. Und diesen unterstützt sie ab sofort im Vorstand. Haag-Porysiak wurde bei der letzten Mitgliederversammlung des Paritätischen einstimmig ins Amt gewählt.

„Ich freue mich wirklich sehr über die Wahl“, sagt die Mutter einer vierjährigen Tochter. „Es ist wichtig, dass wir mit unseren Mitgliedsorganisationen Hand in Hand arbeiten. Und dass das sehr gut klappt, das weiß ich von meiner Arbeit im Monheimer beratungsCentrum. Mir ist es wichtig, dass wir uns alle vernetzen und gemeinsam für unsere Projekte eintreten“, sagt Claudia Haag-Porysiak. „Gemeinsam erreichen wir viel.“ Die 39-Jährige arbeitet seit dem Jahr 2002 im Monheimer beratungsCentrum. Dass sie ihr Weg in das Centrum führte, war „eher zufällig“, erzählt sie lachend. „Als ich damals ins beratungsCentrum kam, wollte ich eigentlich nur mal "aushelfen". Dann kam aber alles anders als geplant und jetzt bin ich immer noch hier.“
2011 übernahm sie die Geschäftsführung. „Ich habe hier einfach meinen Platz gefunden“, sagt Haag-Porysiak. Gemeinsam mit ihren Kollegen geht es bei der Arbeit im Monheimer beratungsCentrum um die psychologische und soziale Beratung, um die Planung, Förderung und Durchführung von Bildungs- und Beschäftigungsprojekten. Es geht darum, die Menschen vor Ort fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Darum, dass behinderte Menschen und Flüchtlinge Teil unserer Gesellschaft werden.

In den Vorstand des Paritätischen Kreis Mettmann wurde Claudia Haag-Porysiak für vier Jahre gewählt. Zusammen mit Haag-Porysiak besteht der Vorstand des Paritätischen Kreis Mettmann aus: Anne Sprenger, Geschäftsführerin des Verbunds für psychosoziale Dienstleistungen gGmbH in Langenfeld; Bekir Arslan, Vorsitzender von „Hand in Hand e.V.“ in Hilden; Willem Wisselink, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Sozialpsychiatrischen Gesellschaft Niederberg mbH in Velbert; Manfred Krick, MdB; Bodo Seume, Geschäftsführung Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderte e.V. Hilden und Knut Bruckmann, Geschäftsführung Bildungszentrum Velbert e.V..



Bündnis "Reichtum Umverteilen" stellt Forderungen zur Bundestagswahl vor

Banner Bündnis Umverteilen

Das Bündnis Reichtum Umverteilen setzt im Wahljahr 2017 auf soziale Gerechtigkeit und startet pünktlich zum Bundestagswahlkampf die Kampagne „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“. Insgesamt 30 Organisationen, darunter der Paritätische Gesamtverband, haben sich in dem Bündnis zusammengeschlossen. Strategisches Ziel ist es, neben der Frage der sozialen Gerechtigkeit die Steuer- und Umverteilungspolitik in den Mittelpunkt des Wahlkampfs zu rücken. Gefordert werden unter anderem die stärkere Besteuerung finanzstarker Unternehmen sowie großer Vermögen, Einkommen und Erbschaften. Mehr


Arbeitslosigkeit junger Menschen verhindern

Logo der Freien Wohlfahrtspflege NRW

136.400 junge Menschen haben für das Ausbildungsjahr 2015/2016 einen Ausbildungsplatz gesucht. Da nur 110.800 Ausbildungsstellen gemeldet waren, gab es eine Ausbildungslücke von 25.600 Stellen. Darauf weist die Freie Wohlfahrtspflege NRW in ihrem neuen Arbeitslosenreport hin und fordert die nordrhein-westfälische Landesregierung zum Handeln auf, zum Beispiel durch regulierende Eingriffe, ausbildungsvorbereitende und -begleitende Maßnahmen oder die Schaffung von Alternativen zur betrieblichen Ausbildung. Mehr


Titelbild der Broschüre

In vielen Sprachen zu Hause

Kinder mehrsprachig zu erziehen ist nicht immer einfach. Mit der kostenlosen Broschüre „In vielen Sprachen zu Hause“ unterstützt der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, Eltern bei dieser anspruchsvollen Aufgabe. Ab sofort ist die Broschüre auch in deutsch-bulgarisch, deutsch-kurdisch und deutsch-portugiesisch erhältlich. Mehr


Offener Ganztag: Qualität sichern, Standards ausbauen

Nachempfundene Tafel mit Schriftzug Gute OGS darf keine Glückssache sein

Offene Ganztagsschulen (OGS) sollen ein umfassendes und ganzheitliches Bildungs-, Erziehungs-, Betreuungs- und Förderangebot für alle Schülerinnen und Schüler in NRW bieten. Die Rahmenbedingungen für den Offenen Ganztag sind aber nicht ausreichend, um diesen Anforderungen entsprechen zu können. Unter dem Motto „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ macht die Freie Wohlfahrtspflege NRW auf diese Problematik aufmerksam und fordert eine Stärkung des Offenen Ganztags. Mehr


 

Wir haben nicht nur eine Internetseite sondern auch einen Newsletter. Dieser erscheint 2-3 mal im Jahr und berichtet über unsere Aktivitäten im Kreisgebiet. [Mehr]


 
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