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Der Paritätische im Kreis Mettmann


Aktuelles

Kleine Entdecker in der Kita "In den Birken" in Erkrath

Am Tag der Naturwissenschaften am 20.05.2017 konnten die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte „In den Birken“ auf eine spielerische Entdeckungsreise gehen. An unterschiedlichen Stationen durften sich die Kleinen nach Lust und Laune ausprobieren. Mit Rat und Tat standen Ihnen dabei nicht nur die Eltern und Erzieherinnen zur Seite, sondern auch Herr Juch der Firma Dusyma, die dankenswerterweise die Stationen zur Verfügung gestellt hatte.

Mit einem Laufzettel ausgestattet, machten sich dann alle auch direkt eifrig ans Werk. So gab es in der Turnhalle der Kita einen Hindernisparcours, bei dem die Koordination und Bewegung geübt werden konnte. Im Raum mit Lichtarchitektur und Leuchtfeuer konnten die kleinen Baumeister und Baumeisterinnen farblich unterschiedliche angestrahlte Gebäude errichten und direkt nebenan Ihre neu gewonnenen Fähigkeiten an der Station „Magnetarchitektur“ weiter ausbauen.

Foto: Stephan Kroll

Kniffeliger wurde es im Raum mit Licht und Schatten. Hier mussten die Kleinen versuchen einen vorgegebenen Schattenriss mit Bauklötzen so nachzubauen, dass die nun angeleuchteten Bauklötze mit dem aufgedruckten Schattenriss übereinstimmten. Aber auch diese Aufgabe wurden souverän gemeistert.

An einer weiteren Station gab es darüber hinaus mehrere Sandwannen, an denen die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Fleißig wurden hier mit Pinsel, Harke und Fingern kleine Kunstwerke geschaffen, bevor sich die aufgeweckten Entdeckerinnen und Entdecker nach draußen zur „Lernwerkstatt Wasser“ aufmachten. Mit gefärbten Wasser konnten hier unterschiedlich große Becher, Wannen, Spritzen und Schläuche gefüllt werden. Das machte nicht nur Spaß und bot eine angenehme Erfrischung an diesem sonnigen Tag, sondern führte die Kleinen gleichzeitig auch an die Welt der Maßeinheiten heran.
 
Eine Herausforderung der besonderen Art bot sich den großen und kleinen Kindern im Foyer der Kita. Hier war Geschick und Fingerspitzengefühl gefragt, denn es sollte ein möglichst hoher schiefer Turm von Pisa mit angeschrägten Klötzen gebaut werden. Vor allem die vom Baufieber erfassten Eltern, mussten schnell erkennen, dass sich dies schwieriger gestaltet als erwartet und so konnte auch der bestehende Rekord von 56 Steinen nicht gebrochen werden. Das tat der ausgelassenen Stimmung aber keinen Abbruch, denn es konnte sich danach ausgiebig bei Kaffee, Saft und Kuchen gestärkt werden. So war es sowohl für die Eltern als auch die kleinen Nachwuchswissenschaftler/-innen ein lehrreicher und lustiger Samstagnachmittag.

Autor: Stephan Kroll, Elternrat Kita in den Birken


Plakataktion

Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Kreis Mettmann stellen sich vor: Im Mettmanner Wohnstift „Haus Königshof“ leben die Bewohner individuell und autark.

Es herrscht eine familiäre Stimmung im „Haus Königshof“. 120 Menschen leben in dem Mettmanner Wohnstift, einem der vielen Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Kreis Mettmann.

Haus Königshof gehört zum Träger Haus Lörick e.V, zu dem insgesamt drei Wohnstifte gehören. „Wir hören von unseren Bewohnern immer wieder, dass sie sich bei uns wie zuhause fühlen“, erzählt Wohnstiftleiterin Marion Büchel, und man merkt ihr an, wie sehr sie sich über dieses Lob freut.

Es ist nicht verwunderlich, dass sich die Menschen im „Haus Königshof“ wohl fühlen. Das Mettmanner Wohnstift setzt seit seiner Eröffnung im Jahr 1975 darauf, seinen Bewohnern ihren individuellen Lebensstil und ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Möglich ist das in Ein- und Zweizimmerwohnungen, die unterschiedliche Größen haben. Dort haben sie die Möglichkeit, sich selbst das Frühstück oder Abendbrot zu machen. Am Nachmittag gibt es täglich frisch gekochtes Mittagsessen. Im hauseigenen Café schmeckt der selbstgemachte Kuchen. Wer seine Familie und Freunde einladen möchte, um beispielsweise seinen Geburtstag zu feiern: Auch das ist im „Haus Königshof“ möglich.

Aber auch unabhängig von eigenen, privaten Feiern kommt für die Bewohner des Mettmanner Wohnstifts keine Langeweile auf. „Wir bieten oft verschiedene Aktionen und Aktivitäten an“, sagt Marion Büchel, die seit drei Jahren das Wohnstift leitet. Es liegt zentral, mitten in der Mettmanner Innenstadt. Dadurch können die Menschen, die im „Haus Königshof“ leben, weiterhin am öffentlichen Leben teilnehmen. Sie treffen sich mit Freunden im Städtchen auf einen Kaffee oder bummeln durch die Geschäfte. Zurück zu Hause genießen sie das Zusammenleben miteinander. Jeder kennt jeden im Haus Königshof. Anonymität ist hier ein Fremdwort. „Wir sind hier wie eine große Familie“. Diesen Satz hört Marion Büchel immer wieder von den Bewohnern.

Um den Menschen in der Kreisstadt zu zeigen, dass das Leben im Alter auch außerhalb der eigenen vier Wände lebenswert und fernab von Einsamkeit ist, nimmt „Haus Königshof“ an der Plakatkampagne des Paritätischen Kreis Mettmann teil und präsentiert sich damit der Öffentlichkeit. Informationen rund um das Mettmanner Altenstift gibt es im Internet, auf www.wohnen-im-alter.de oder auf www.haus-lörick.de


Plakataktion des Paritätischen Kreis Mettmann

Mitgliedsorganisationen stellen sich vor: Die Kindertagesstätte „Lila Luftballon“ in Velbert ist eine Kita mit einer eigenen, individuellen Geschichte.

Ein Einfamilienhaus, idyllisch gelegen im Velberter Stadtteil Neviges. Im Vorgarten steht ein großer Baum. An ihm hängt eine Schaukel. Es ist Kinderlachen zu hören. Hinter dem Haus spielen die Kleinen auf dem Hof, manche von ihnen bauen im Sandkasten die schönsten Burgen. Auch aus dem Haus ist Kinderlachen zu hören. Es erweckt den Anschein, aber: Hier lebt keine Familie. Das Einfamilienhaus ist die kleinste Kindertagesstätte im Kreis Mettmann. Es ist die Kita „Lila Luftballon e.V.“. Der Verein gehört zu den zahlreichen Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Kreis Mettmann.

Bild: Kindertagesstätte Lila Luftballon e.V.

„Unsere Kindertagesstätte ist 1985 aus einer Elterninitiative heraus gegründet worden“, erzählt Anna-Maria Schmitz aus dem Vorstandsteam. „Einige Mütter waren damals unzufrieden mit dem Kindergartenangebot in Neviges. Da haben sie Nägel mit Köpfen gemacht und den Lila Luftballon gegründet“. Die Eltern brachten sich selbst mit ein – und sie tun es auch heute noch. „Es sind die Eltern, die den Kindern im Lila Luftballon das Mittagsessen kochen“, sagt Anna-Maria Schmitz. Wer aus beruflichen Gründen nicht mitkochen kann, der „zahlt sich frei“, lacht sie. „Sie zahlen 65 Euro im Monat für unsere Küchenkraft und die Lebensmittel.“

Bis heute besteht die Kita aus nur einer Gruppe mit aktuell 19 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. „Wir haben aktuell noch zwei freie Plätze“, erzählt Schmitz. Dann sind die Kapazitäten in dem Einfamilienhaus ausgeschöpft.

Im Lila Luftballon herrscht eine familiäre Atmosphäre. Die kleinste Kita im Kreis Mettmann bekommen die Menschen jetzt auch außerhalb der Nevigeser Siedlung zu sehen: Der Lila Luftballon beteiligt sich an der Plakataktion des Paritätischen Kreis Mettmann.Insgesamt machen 11 Mitgliedsorganisationen aus den verschiedensten Bereich mit. Ein Fotograf hat die jeweiligen Motive eingefangen, die den Slogan der Plakat-Kampagne widerspiegeln: „Helfen verbindet“. „Diese Aussage passt gut zu den Grundsätzen des Paritätischen“, sagte Ute Feldbrügge, die Geschäftsführerin des Paritätischen Kreis Mettmann. „Und wir hoffen, dass das „Wir-Gefühl“ unserer Mitgliedsorganisationen dadurch gestärkt wird.“ Wo die Vereine und Einrichtungen die Werbung für sich aufhängen und sich präsentieren, ist ihnen selbst überlassen.

Wer sich über die Velberter Kita „Lila Luftballon“ informieren möchte, der wird auf der Internetseite www.lila-luftballon.com fündig.


Kinderseelen sind zerbrechlich

Der Kinderschutzbund Ratingen nimmt sich vernachlässigten und missbrauchten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen an.

Der Kinderschutzbund Ratingen kümmert sich seit 30 Jahren um Kinder und Jugendliche, die Opfer von Vernachlässigung, Misshandlung oder sexueller Gewalt geworden sind. Der Paritätische Kreis Mettmann macht auf die wichtige Arbeit seiner Mitgliedsorganisation aufmerksam.

Betritt man die Räume des Kinderschutzbundes Ratingen, betritt man eine Wohnung, in der eine friedliche und ruhige Atmosphäre herrscht. Der erste Blick fällt auf zwei Handpuppen. Sie sitzen auf weißen Stühlen und scheinen sich über den Besuch zu freuen. Neben dem Puppenmädchen im rosa Kleidchen hängen Bilder und Basteleien – gemalt und entworfen von Kindern. Gegenüber des Puppenjungen in seinem karierten Hemd lädt ein kleiner Kaufmannsladen zum Spielen ein. Es ist ein freundlicher Ort. Es ist ein Ort, an dem die Mitarbeiter des Deutschen Kinderschutzbundes Ratingen Kinderseelen retten.

Es ist eine so wichtige Arbeit, die der Kinderschutzbund übernommen hat. Dabei liest sich der Aufgabenbereich erst einmal recht pragmatisch: „Arbeitsschwerpunkte sind Vorbeugung, Verdachtsabklärung und Beratung bei Vernachlässigung, Misshandlung und sexueller Gewalt von Kindern und Jugendlichen.“ So stellen die Ratinger ihre Arbeit vor. Doch hinter diesen Schlagworten stehen Geschichten; Schicksale derer, die es zu schützen gilt. Es sind die Schicksale von Kindern jeden Alters, von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. „Im vergangenen Jahr waren es 245 Fälle, denen wir uns angenommen haben“, sagt Kornelia Schröder. Sie ist die Vorsitzende des Ratinger Kinderschutzbundes. Dort engagiert sie sich seit dem Jahr 1993. Es sind Schicksale nicht nur aus Ratingen, denn die Mitgliedsorganisation des Paritätischen Kreis Mettmann kümmert sich auch um Fälle aus Heiligenhaus und Mettmann. Zwei Städte, die keine eigene Ortsgruppe des Kinderschutzbundes haben.

„Es sind schon Säuglinge, die Opfer beispielsweise sexuellen Missbrauchs werden“, weiß Schröder. Ihre Mitarbeiterinnen, Diplom-Psychologinnen und Diplom-Sozialarbeiterinnen, kümmern sich um die Kinder und Jugendlichen. Sie sind es, die mit Ihnen über das Erlebte sprechen und die verletzten Seelen wieder heilen. Dafür gibt es in den Räumen des Kinderschutzbundes an der Düsseldorfer Straße in Ratingen unter anderem ein Kinderzimmer. Es geht vorbei an den beiden Handpuppen auf ihren weißen Stühlen, weiter zu einem liebevoll gestalteten Raum. Ein Kinderzimmer, das Wärme ausstrahlt. Es ist voll mit Spielzeug. Zwei Plüscheinhörner teilen sich die Kuschelecke mit einem riesigen Stoffteddy. Gegenüber steht ein Regal mit verschiedenen Spielen. Dennoch bleibt das Zimmer, was es ist: Ein Therapieraum. Hier erzählen Kinder, was ihnen angetan wurde. Hier werden sie verstehen, dass sie keine Schuld trifft. Hier werden sie lernen das Erlebte zu verarbeiten.

Die Arbeit des Teams um die Vorsitzende Kornelia Schröder hat vor allem die Kinder und Jugendlichen im Blick. Sie sind aber auch Ansprechpartner für Eltern, die damit umgehen müssen, dass ihrem Kind etwas angetan wurde; Ansprechpartner aber auch für Angehörige und auch für Erzieher und Lehrer, die einen Missbrauch vermuten.
„Niemand, der sich an den Kinderschutzbund Ratingen wendet, wird abgewiesen“, sagt Schröder. „Sollten wir nicht helfen können, wissen wir, wer es kann.“ Sechs Mitarbeiterinnen sind beim Kinderschutzbund Ratingen festangestellt. Der Vorstand um Kornelia Schröder arbeitet ehrenamtlich. Insgesamt unterstützen 33 Ehrenamtler die Arbeit des Kinderschutzbundes Ratingen. Er bietet neben der Therapiearbeit auch Spielgruppen und eine Hausaufgabenbetreuung und eine Lernförderung an. Eins der Projekte des Kinderschutzbundes ist die „KinderSchutzburg“. 63 Geschäfte und Institutionen in Ratingen beteiligen sich an diesem Projekt. Kinder, die Schutz suchen, können einfach in die Geschäfte gehen und bekommen Hilfe. Die Mitarbeiter sind durch den Kinderschutzbund geschult.

Die Kontaktaufnahme zum Kinderschutzbund ist einfach. „Sie können uns anrufen oder eine E-Mail schicken“, macht Kornelia Schröder Mut. „Die Anonymität ist gewährleistet!“.
Telefonisch ist die Beratungsstelle unter: (02102) 244 48 oder (02102) 244 33 erreichbar. Eine E-Mail geht an: dksb.ratingen@t-online.de. Der Kinderschutzbund finanziert seine wichtige Arbeit vor allem über Spenden. Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite www.kinderschutzbund-ratingen.de. Das Angebot des Kinderschutzbundes ist kostenlos.


WIR SIND UMGEZOGEN

Wir sind nun in der Mühlenstr. 15, am Jubiläumsplatz, in 40822 Mettmann barrierefrei erreichbar!
Die Kommunikationsdaten bleiben identisch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Copyright Barbara Haane



Tag der Pflege

Seniorin mit junger Pflegekraft

Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege warnt die Freie Wohlfahrtspflege NRW vor einem Fachkräftemangel. Sie fordert den zügigen Ausbau und eine gesicherte Finanzierung der Pflegeausbildung. Denn die Anzahl an Pflegebedürftigen steigt, gleichzeitig steigen auch die fachlichen Anforderungen an das Pflegepersonal. Mehr


Landtagswahl leicht erklärt

Frau mit Behinderung

Bei der NRW-Landtagswahl am 14. Mai 2017 dürfen erstmals auch die Menschen, die unter vollständiger rechtlicher Betreuung stehen, wählen. Damit Menschen mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten sich gut auf die Landtagswahl vorbereiten können, hat das Büro für Leichte Sprache Ruhrgebiet, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, einen Info-Film in leichter Sprache produziert. Mehr


Sozialpolitik in den Vordergrund rücken

Verschiedene Buntstifte, darüber das Wort Wahlen

Der VdK NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, kritisiert, dass bei der politischen Diskussion rund um die Landtagswahl am 14. Mai 2017 fast ausschließlich wirtschaftliche Themen und Fragen der inneren Sicherheit diskutiert werden. „Völlig ins Hintertreffen gerät hingegen, wie wir drängende gesellschaftliche Probleme nachhaltig lösen können – von der um sich greifenden Armut über Versorgungslücken bei der Pflege bis hin zum lückenhaften Abbau von Barrieren. Dabei sind Gerechtigkeit und Teilhabe aus unserer Sicht der beste Garant für unsere demokratischen Grundwerte und ein solidarisches Miteinander“, macht der Landesvorsitzende des VdK NRW, Horst Vöge, deutlich. Mehr


Gewalt gegen Mädchen mit Behinderung

Bild aus einem Gebärdenvideo

Ein bundesweit einzigartiges Internetportal gibt es beim Mädchenhaus Bielefeld, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW. Unter www.mädchensicherinklusiv-nrw.de finden Mädchen und junge Frauen mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung Informationen und Hilfeangebote zur Prävention von und zum Schutz vor Gewalt. Durch eine Beratung per Chat, E-Mail oder Telefon haben sie außerdem einen direkten Draht zu den Unterstützungsangeboten. Mehr


 

Wir haben nicht nur eine Internetseite sondern auch einen Newsletter. Dieser erscheint 2-3 mal im Jahr und berichtet über unsere Aktivitäten im Kreisgebiet. [Mehr]


 
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