© Der Paritätische NRW GSP - Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH
Zur Website des Paritätischen NRW und seinen verbundenen Unternehmen
... ist der Dachverband für derzeitig 65 gemeinnützige Organisationen.
Diese halten mit ihren Angeboten, Diensten und Einrichtungen vielfältige soziale Hilfen für die Menschen im Kreis Mettmann bereit.
Vor einer Vorfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf.
Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“
Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. „Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwer fallen, ihn wieder abzukühlen“, warnt Schneider.
Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter:
Wir machen uns stark für Kinder und Familien!
Das ist der Leitgedanke der Kita In den Birken, die mit Beschluss der Ratsitzung am 27.09.2011 nun im Verbund mit der Villa Kunterbunt zertifiziertes Familienzentrum ist. Über einen Zeitraum von vier Jahren sichern sich die beiden Einrichtungen damit Gelder in Höhe von 13.000 Euro pro Jahr.
Besonders stolz waren alle Beteiligten, dass die Bewertung der Einrichtungen aufgrund ihrer außerordentlichen Leistungen besonders gut ausfiel. So wurde in den letzten beiden Jahren die Angebotspalette um viele Leistungen ergänzt und erweitert:
Natürlich zählen zu den Angeboten auch weiterhin die zahlreichen Feste, Ausflüge, der Einsatz von Entwicklungsbeobachtung und Dokumentation, die Kooperationen mit Schulen, Ämtern, Vereinen, anderen Tagesstätten oder Familienzentren.
Besondere Schwerpunkte setzt die Einrichtung darüber hinaus in zwei Bereichen. Zum einen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf - hier werden den Eltern möglichst viele Hilfestellungen geboten, wie beispielsweise lange Betreuungszeiten, gelebte Elternpartnerschaften und Infoveranstaltungen nach Dienstschluss. Zum anderen soll die Kita ein Haus für Kinder sein, in dem sie individuell und entsprechend ihren Fähigkeiten und Neigungen gefördert und gebildet werden. Das Konzept der Einrichtung orientiert sich hierbei an der aus Italien kommenden „Reggio-Pädagogik“.
Unterstützt wird die Kita In den Birken von vielen Kooperationspartnern, unter anderem dem Paritätischen Bildungswerk, dem Psychologischen Dienst Erkrath, der Tagespflege des Jugendamts Frau Lange, dem Kreisgesundheitsamt, der Musikschule Adams, Integral e.V. und dem Verein für Chancengleichheit.
PRESSEMITTEILUNG vom 28.09.2011
der Liga der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmannn
Alle Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann sind sich in ihrer Empörung einig: die jetzt im Bundestag verabschiedete „Arbeitsmarktpolitische Instrumentenreform“ wird zusammen mit den drastischen Kürzungen im Bundeshaushalt bei Maßnahmen gegen die Langzeitarbeitslosigkeit sowohl im Kreis Mettmann wie in ganz Deutschland fatale Auswirkungen haben: Die Langzeitarbeitslosen erhalten statt notwendiger Förderung ihre Abschreibung, sie werden aussortiert und abgestellt. Das ist in höchstem Maß unsozial, unchristlich und zynisch! Weiter lesen
© Der Paritätische NRW GSP - Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH
Mettmann, Juli 2011. Eine Patientin oder ein Patient ist an Demenz erkrankt, oder aus anderen Gründen nicht auskunftsfähig. Niemand kennt sie oder ihn, niemand weiß, welche Medikamente regelmäßig eingenommen werden oder ob ein chronisches Leiden vorliegt. Trägt sie/er einen Herzschrittmacher, reagiert die Person allergisch? Fragen, die in der akuten Krise für eine Behandlung wichtig sind. Antworten bietet eine neue Notfallmappe für Menschen mit einer Demenzerkrankung, die der Paritätische Wohlfahrtsverband für den Fall der Einweisung in ein Krankenhaus entwickelt hat. Nach erfolgreicher Testphase in Herdecke wird die Mappe nun auch überregional der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und Betroffenen kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Notfallmappe des Paritätischen bietet alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Sie umfasst die wesentlichen Angaben zur Person, Vorsorgedokumente (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung), aktuelle Diagnosen und Medikamente sowie Informationen zu Gewohnheiten und pflegerischen Besonderheiten. Entwickelt wurde die Mappe gemeinsam mit Angehörigen, dem Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, der Modell Herdecke Plus AG und der Pflegeberatung der Stadt Herdecke im Rahmen des Projektes „Blickwechsel Demenz. Regional“. Dieses Projekt wurde durch eine Förderung aus der Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht.
Erhältlich ist die Mappe in der Geschäftsstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Mettmann. Zudem steht sie ab sofort für alle Interessierten zum Herunterladen im Internet zur Verfügung:
Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter:
www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011
Von Pflicht und Kür im Sozialstaat: Prof. Dr. Heribert Prantl begeisterte die rund 500 Gäste am Tag des Paritätischen NRW am Freitag, 18. November 2011, in der Wuppertaler Stadthalle mit seiner leidenschaftlichen Rede. Wer auf Kosten von Integration und vorsorgender Sozialpolitik spare, betreibe nicht Zukunftssicherung, sondern Zukunftszerstörung, betonte Prantl (Chefredaktion Süddeutsche Zeitung). Der Paritätische warnt seit Jahrzehnten vor den gesellschaftlichen Auswirkungen von Armut und Ausgrenzung. Mehr