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Der Paritätische Kreis Mettmann
Gewalt und Missbrauch gegenüber Menschen die anderen anvertraut wurden und die von anderen Menschen abhängig sind, damit wollen wir uns an diesem Abend beschäftigen.
Dies ist eine Thematik, die uns nachdenklich stimmt, die sich leider aber ereignet.
Der erste Schritt zur Prävention wird getan, indem sich eine Einrichtung bewusst macht, dass Machtmissbrauch und Gewalt im Umgang mit Menschen vorkommen können.
Ein Grund für uns, dieses Thema aufzugreifen!
Kindertageseinrichtungen, Pflegedienste, Wohneinrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie für behinderte und pflegebedürftige Menschen können damit konfrontiert werden.
Aktuelle Studien aus der Kinder- und Jugendhilfe und der stationären Pflege zeichnen inzwischen ein Bild von Ausmaß und den Formen der Gewalt in sozialen Diensten.
Es ist wichtig, dass die gesellschaftliche Debatte, zu diesem Thema geführt wird.
Unser Gast an diesem Abend ist Dr. Susanne Angerhausen, Fachreferentin NutzerInnen-Interesse im Paritätischen.
Dieser Fachbereich hat den Auftrag, aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer auf soziale Dienste und Einrichtungen zu blicken.
Der Vortrag von Frau Dr. Angerhausen wird exemplarisch einige Ergebnisse aus Studien präsentieren. Anschließend werden wir dann die Frage aufwerfen, was soziale Dienste tun können, um die Ihnen anvertrauten Menschen zu schützen, und wie der Paritätische NRW als Spitzenverband seine Mitglieder dabei unterstützen kann.
Wir freuen uns auf eine lebendige Veranstaltung mit Ihnen!
TAGESORDNUNG
18.00 Uhr Mitgliederkonferenz
Interner Teil – exklusiv für Mitglieder
19.00 Uhr Öffentlicher Teil
„Machtmissbrauch und Gewalt in sozialen Diensten und Einrichtungen“
Einführungsvortrag von Dr. Susanne Angerhausen
anschließend Austausch und moderierte Diskussion
Veranstaltungsort der Mitgliederkonferenz:
TSV-Hochdahl 64 e.V.
Jugendzentrum im Bürgerhaus
Sedentaler Str. 105
40699 Erkrath
Mehr als 40.000 Menschen demonstrieren bundesweit für mehr Gerechtigkeit und die Zukunft des Sozialstaats
Als vollen Erfolg werten die Initiatoren den Aktionstag am Samstag, 29. September 2012, an dem bundesweit in mehr als 40 Städten insgesamt 40.000 Menschen für eine stärkere Besteuerung von Reichtum und gegen soziale Ungleichheit und Sozialabbau auf die Straßen gingen: allein 6000 in Bochum und 4000 in Köln.
Als einen „echten Durchbruch in der Gerechtigkeitsdebatte“ bezeichnete Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes den Aktionstag: „Die überwältigende Resonanz auf unseren Aufschlag zeigt, dass die Sorge um die Zukunft unseres Sozialstaats und die Einsicht in die Notwendigkeit einer wieder gerechten und solidarischen Steuerpolitik endlich in der Mitte der Bevölkerung angekommen sind. Mit dem heutigen Tage steht fest, dass die Verteilungspolitik in Deutschland im Wahlkampf 2013 ein zentrales Thema sein wird.“
Jutta Sundermann vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac bilanzierte: „In ganz Europa erleben wir derzeit eine brutale Kürzungspolitik, die zu gravierenden sozialen Verwerfungen führt und den gesellschaftlichen Frieden ernsthaft gefährdet. Diese wachsende soziale Ungerechtigkeit brennt den Menschen auf den Nägeln. Deshalb sind heute Zehntausende auf die Straßen gegangen und haben Druck gemacht für echte Umverteilung. Wir müssen endlich die Reichen und Superreichen in die Pflicht nehmen."
Rede Dr. Ulrich Schneider am 29.09.2012 umfairteilen Köln Heumarkt
20 bewegte Jahre in der Kreisstadt liegen hinter dem Verein Pro Familia.
Leiter Andreas Müller erinnert sich an die Anfänge der Beratungsstelle, in der Zeit gab es wenig Struktur in der Sexualpädagogik, Aids war damals das beherrschende Thema.
Heute liegt der Hauptschwerpunkt von Pro Familia in der Schwangerschaftskonfliktberatung. Zu den Themen Sexualität, Schwangerschaft und Partnerschaft wird die Beratungsstelle un Mettmann von Bürgern aus dem ganzen Kreisgebiet angenommen, im Jahr sind das ca. 800 Personen, die das Angebot der Beratungsstelle nutzen.
Darüber hinaus kommen die 6 Berater mit fast 1000 Schülern jährlich in Kontakt, durch Projekte und Gruppenveranstaltungen. Bei den Beratungsgesprächen geht es inzwischen auch darum, Teenager für das Thema Sexualität im Internet zu sensibilisieren.
Für die Zukunft wünscht sich das Pro-Familia Team eine gesicherte Finanzierung seiner Arbeit. Vor 8 Jahren hatte der Kreis Mettmann der Beratungsstelle durch eine Neuregelung der Förderung spürbare Mittelkürzungen beschert.
Ein seit 5 Jahren aktiver Förderverein unterstützt und entlastet den Verein durch Spendengelder, jedoch ist auch dieses nur eine begrenzte Hilfe.
Düsseldorf / Wuppertal, 16.7.2012. Die Wohlfahrtsverbände in NRW begrüßen die
Forderung der Landesregierung nach mehr Plätzen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) und
unterstützen die entsprechende Bundesratsinitiative für den Ausbau des vom Bund
finanzierten Dienstes.
In NRW leisten derzeit rund 9.000 Frauen und Männer einen Bundesfreiwilligendienst,
zum größten Teil in einer der Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände. Zusammen mit den
Jugendfreiwilligendiensten engagieren sich damit erstmalig bundesweit mehr als 80.000
Menschen in einem Freiwilligendienst. „Die Ausweitung dieser besonderen Form des
bürgerschaftlichen Engagements ist Ausdruck gelebter Bürgerbeteiligung und ein positiver
Impuls für unsere Gesellschaft, den es zu stärken gilt“, sagt Hermann Zaum, Vorsitzender
der Freien Wohlfahrtspflege NRW.
Umso bedauerlicher sei es, dass gegenwärtig aufgrund der bestehenden Kontingentierung
nicht allen Interessentinnen und Interessenten auch ein BFD-Platz angeboten werden
kann und Einsatzstellen, die zuvor mit Zivildienstleistenden zusammenarbeiten konnten,
mitunter auch leer ausgehen. Insbesondere mit Blick auf die doppelten Abiturjahrgänge im
nächsten Jahr und die damit voraussichtlich erneut steigenden Nachfrage, gelte es die
Anzahl der vom Bund finanzierten BFD-Plätze zu erhöhen.
Die Wohlfahrtsverbände haben sich von Beginn an für die Verbesserung der
Rahmenbedingungen im BFD und für Freiwillige insgesamt eingesetzt. Die aktuelle
Forderung der Landesregierung nach mehr Qualität in den Freiwilligendiensten
unterstützen die Wohlfahrtsverbände daher ebenfalls. Dazu Helga Siemens-Weibring,
Vorsitzende des zuständigen Arbeitsausschusses der Freien Wohlfahrtspflege: „Um den
Bundesfreiwilligendienst langfristig zum Erfolg zu führen, ist es notwendig, dass der Bund
die Qualität des Formates weiter stärkt, zum Beispiel durch die Einführung von
Mindeststandards in der pädagogischen Begleitung, orientiert am bewährten Freiwilligen
Sozialen Jahr.“
Informationen über die Freiwilligendienste finden Sie hier
Die Aktion "die reichste Ente der Welt", nimmt ein öffentliches "Geldbad" vor dem Bundeskanzleramt!
Diese Aktion, flankierte die Pressekonferenz, in der Ulrich Schneider (Der Paritätische), Jutta Sundermann (Attac) und Frank Bsirske (ver.di) das Bündnis "Umfairteilen - Reichtum besteuern!" erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt haben.
Das Bündnis, in dem sich der Paritätische Gesamtverband gemeinsam mit attac, Gewerkschaften, VdK, Volkssolidarität, Kinderschutzbund und vielen weiteren Organisationen und Initiativen engagiert, fordert eine stärkere Besteuerung großer Vermögen zur Finanzierung des Sozialstaats und notwendiger Reformen.
Die Finanznot der öffentlichen Haushalte trifft den Paritätischen und seine Mitgliedsorganisationen ganz direkt. Nicht nur, dass vielerorts immer mehr Schulen, Sporthallen oder Parks in marodem Zustand sind und Schwimmbäder oder Kultureinrichtungen geschlossen werden. Auch Maßnahmen der Jugendarbeit, Gesundheitsberatungsdienste, Frauenprojekte, Beschäftigungsinitiativen und vieles mehr, was Wohlfahrtspflege vor Ort ausmacht, fällt zunehmend dem Rotstift zum Opfer. Dringend notwendige Reformen - von der Pflege bis zur Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern oder der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention - werden mit Verweis auf leere Kassen auf "die lange Bank geschoben".
Mit der Schuldenbremse wird sich die Situation für die Mitglieder des Paritätischen und der von ihnen betreuten Menschen noch ganz erheblich verschärfen. Bund und Länder werden in sehr kurzer Zeit zu ausgeglichenen Haushalten gezwungen. Die notwendige Konsolidierung wird fast ausschließlich über Ausgabenkürzungen gesucht. Weite Teile der sozialen Infrastruktur vor Ort und somit die Arbeit vieler Mitgliedsorganisationen drohen zum Opfer dieser Entwicklung zu werden.
Der Paritätische Gesamtverband ist vor diesem Hintergrund gemeinsam mit attac, ver.di, Volkssolidarität, dem Sozialverband VdK und weiteren Partnern dem Bündnis „Umfairteilen“ beigetreten. Mehr...
Verbesserungen der Bildungs- und Teilhabeleistungen für Kinder und Jugendliche sind dringend notwendig. Mit Recht hatte das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 9. Februar 2010 weitreichende Verbesserungen angemahnt.
Trotzdem bleiben die Leistungen für Kinder und Jugendliche bis heute weit hinter ihren Bedürfnissen zurück. Auch das zwischenzeitlich durch den Bundestag beschlossene Bildungs- und Teilhabepaket hat nichts daran geändert, dass weiter dringender Handlungsbedarf besteht. Die geringe Inanspruchnahmequote gerade der Teilhabeleistungen zeigt, dass noch immer nicht genügend Kinder Zugang zu wichtigen Leistungen haben. Wir müssen dafür sorgen, dass die Möglichkeiten zu gesellschaftlicher Teilhabe und Bildung möglichst unbürokratisch und niedrigschwelliggewährleistet werden.
Darüber hinaus müssen die Leistungen den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen nach den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Die bisherigen Leistungen reichen dafür nicht aus. Das vor zwei Jahren durch den Paritätischen und viele andere Organisationen vorgelegte Konzept „Kinderverdienen mehr“ war ein Beitrag dazu, bessere Leistungen zu schaffen, die dem individuellen Bedarf von Kindern und Jugendlichen gerecht werden. Die Forderungen bleiben aktuell. Es geht dabei insbesondere darum, einen Rechtsanspruch auf notwendige Leistungen im Kinder- und Jugendhilferecht zu verankern und damit die soziale Infrastruktur vor Ort zu stärken.
Die einzelnen Forderungen finden Sie im Internet unter http://www.kinder-verdienen-mehr.de/
Befürchtungen, dass die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes mit dem Aufbau unnötiger bürokratischer Hürden einhergehen wird, hat sich inzwischen leider viel zu häufig bestätigt. Vielerorts bleiben die Leistungen deutlich hinter den Bedarfen von Kindern und Jugendlichen zurück. Häufig fehlt schlicht Infrastruktur, um die Leistungen in Anspruch zu nehmen. Die bisherigen Ergebnisse können uns – bei aller notwendigen Differenzierung angesichts der regional unterschiedlichen Umsetzung – nicht zufrieden stimmen. Wir möchten die Diskussion um eine bessere Förderung und den kindgerechten Ausbau der sozialen Leistungen weiter fortsetzen. Aus diesem Grund möchten wir mit einem gemeinsamen Aufruf erneut für die Vorschläge werben und damit gemeinsam mit zahlreichen Parnern für eine dringend notwendige Debatte um bessere Bildungs- und Teilhabechancen werben.
Aus diesem Grund möchten wie Sie herzlich einladen, den beigefügten Aufruf zu unterstützen und laden Sie ein, sich als Organisation oder Privatperson auf unserer Internetseite als Unterstützer des Aufrufes einzutragen: Kinder verdienen mehr!
Wenn Sie auch unterstützen wollen, zeichnen Sie bitte auf: www.kinder-verdienen-mehr.de
Kindertagesstätte „In den Birken“ lädt zum Sommerfest
Am Samstag, den 30.Juni 2012 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr feiert die Kindertagesstätte „In den Birken“ (Hochdahl) ihr diesjähriges Sommerfest unter dem Motto „Eine kulinarische Reise“.
Das Sommerfest bildet den Abschluss eines erlebnisreichen Kindergartenjahres und bietet die Möglichkeit, die Projektarbeit in der Einrichtung einem großen Publikum zu präsentieren.
In den letzten Wochen und Monaten haben sich die Kinder intensiv mit Fragen rund um die Ernährung beschäftigt, z.B. Was essen und trinken wir gerne? Was und wie essen Kinder in anderen Ländern? Probieren wir Dinge aus, die wir noch nie gegessen haben?
Die Antworten darauf und die Wege, die die Kinder dabei gegangen sind, können an diesem Tag in geselliger Runde betrachtet werden.
Wie das Motto schon verrät, ist auch für das leibliche Wohl mit internationalen Spezialitäten, Kuchen und Getränken bestens gesorgt. Zusätzlich gibt es viele bunte Spiele für Kinder und eine Tombola.
Der Erlös dieses Tages kommt den Kindern der Einrichtung zu gute.
Die Kinder und Mitarbeiter der Kindertagesstätte freuen sich auf viele Gäste, gute Stimmung und hoffentlich schönes Wetter!
Anschrift: Kindertagesstätte „In den Birken“, In den Birken 22, 40699 Erkrath-Hochdahl
Kontakt: Gudrun Weißgerber (Leiterin der Einrichtung), Tel.: 02104-41906
Bildungs- und Teilhabepaket gehört abgeschafft!
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Das Ende März 2011 eingeführte Bildungs- und Teilhabepaket ist
gefloppt. Gebracht hat es viel Bürokratie und Verunsicherung, aber keine echte
Verbesserung der Chancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Zu diesem
Ergebnis kommen die Wohlfahrtsverbände NRW ein Jahr nach rückwirkendem
Inkrafttreten des entsprechenden Bundesgesetzes.
Eine aktuelle Abfrage der Freien Wohlfahrtspflege in den Kommunen belegt: Weniger als
die Hälfte der Leistungsberechtigten beantragen überhaupt Unterstützung aus dem
Bildungs- und Teilhabepaket, nur ein Bruchteil – rund ein Viertel – der vom Bund
bereitgestellten Mittel wird abgerufen. Dort, wo Leistungen aus dem Paket in Anspruch
genommen werden, sind es vor allem Zuschüsse zum Mittagessen, gefolgt von
Zuzahlungen für Tagesausflüge und Klassenfahrten. Mittel für Sport- und Kulturangebote
sowie Lernförderung oder den Bus zur Schule werden hingegen kaum nachgefragt.
Die Gründe für die Nichtinanspruchnahme sind gleichermaßen vielfältig wie strukturell
bedingt. Sie reichen von der mangelhaften Information der Eltern und Institutionen bis zu
aufwändigen, stigmatisierenden und schlicht absurden Verfahren: Lernförderung gibt es
beispielsweise nur, wenn unmittelbar die Versetzung eines Kindes gefährdet ist, die Eltern
ein entsprechendes Gutachten der Schule vorlegen, sie in finanzielle Vorleistung gehen
und zum Teil monatelange Bearbeitungszeiten hinnehmen. Die Eltern fühlen sich oft als
Bittsteller, in den Einrichtungen bindet die Bürokratie wertvolle Ressourcen und bei den
Kindern kommt am Ende nur wenig bis gar nichts an.
Die Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert deshalb:
Statt weiter viel Geld in ineffiziente, absurde und würdelose Antrags- und Prüfverfahren für
individuelle Einzelleistungen zu pumpen, muss in die Verbesserung der sozialen
Infrastruktur in der Fläche investiert werden. Konkret bedeutet das: Mehr qualifiziertes
Personal in Kindergärten und Tagesstätten sowie Sozialarbeiter und kostenloses
Mittagessen in den Schulen! Zudem fordern die Verbände niedrigschwellige Zugänge zu
Kultur-, Sport- und Freizeitangeboten für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Ein
10-Euro-Zuschuss für den Fußballverein ist nicht nur unzureichend, er geht schlicht an der
Realität vorbei.
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Berlin, 7.03.2012 Als völlig falsches Signal kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute bekannt gewordenen Pläne des Bundesfinanzministers, die Bezüge der Bundesfreiwilligen künftig besteuern zu wollen. Der Verband fordert die Bundesregierung auf, mehr Geld für den Ausbau des Bundesfreiwilligendienstes zur Verfügung zu stellen, anstatt unsinnige Steuerdebatten zu führen.
Selbst wenn eine Steuerpflicht in der Praxis für die Mehrheit der Bundesfreiwilligen keinerlei spürbaren Auswirkungen habe, sei der bürokratische Aufwand immens. Außerdem würden die Menschen verunsichert, da sie im Einzelfall nicht wüssten, ob sie Steuern zahlen müssten oder nicht. „Ein solcher Schildbürgerstreich hat mit dem viel beschworenen Bürokratieabbau nichts zu tun“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen.
Der Verband fordert die Bundesregierung auf, der Debatte ein Ende zu setzen. „Ausgerechnet jetzt, wo die Anlaufschwierigkeiten überwunden sind und der Bundesfreiwilligendienst zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden ist, sorgt der Finanzminister für neue Verunsicherung bei Freiwilligen und Einsatzstellen. Statt das Geld in die Verwaltung zu pumpen, sollte es lieber in die Schaffung neuer Freiwilligendienstplätze investiert werden“, fordert Schneider.
Die Nachfrage nach dem Bundesfreiwilligendienst sei deutlich höher als die vorhandenen Plätze. Allein unter dem Dach des Paritätischen engagieren sich aktuell 3800 Menschen im neuen Bundesfreiwilligendienst. 2200 zusätzliche Bundesfreiwillige könnten sofort beschäftigt werden, wenn weitere Plätze finanziert würden. „Es ist ein außerordentlich positives Signal für unsere Gesellschaft, dass so viele Menschen jeden Alters bereit sind, sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Dieses Potenzial darf jetzt nicht ausgebremst, sondern muss unterstützt werden“, so Schneider.
„Kinderarmut geht zurück“ – Mit dieser Schlagzeile wurden wir Ende Januar überrascht. Die Zahl der Kinder in Hartz IV sei in den letzten fünf Jahren um über 14 Prozent zurückgegangen. Die gute Arbeitsmarktentwicklung und die Bemühungen der Jobcenter speziell um Mütter mit Kindern hätten dies möglich gemacht. Wir nahmen dies zum Anlass genauer hinzuschauen und die Aussagen zu überprüfen.
Das Ergebnis: zu Jubel besteht absolut kein Anlass. Wir haben in Deutschland nach wie vor eine skandalös hohe Kinderarmut. Kinder sind nach wie vor besonders stark von Hartz IV betroffen. Rückgänge gibt es zwar in einzelnen Regionen. Bundesweit ist jedoch bisher noch kein wirklicher positiver Trend auszumachen. Die gute Arbeitsmarktentwicklung kommt bei den Kindern in Hartz IV kaum an. Leidtragende sind in erster Linie kinderreiche Familien und Alleinerziehende.
Details finden Sie im Internet unter: www.der-paritaetische.de/armekinder
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Arbeitslosigkeit macht krank – und umgekehrt
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Werden arbeitslose Menschen krank oder werden kranke Menschen arbeitslos? – Beides ist zutreffend, erfuhren die Zuhörer, die zum Auftakt der neuen Vortragsreihe vom „Freundeskreis Sozialpsychiatrie Niederberg“ (FSN) in die Mehrzweckhalle an der Nordstraße gekommen waren.
Derweil die zugehörigen Einrichtungen wie „SGN“ und „Garbe“ oder auch die kooperative Unternehmung namens „Tipi“ fürs operative Geschäft zuständig seien und die eigentliche tägliche Arbeit umsetzten, erläuterte FSN-Vorsitzender Christian Schölzel im Gespräch mit dieser Zeitung, wolle der Freundeskreis mit der Reihe „Psychische Erkrankungen im Alltag“ jetzt wieder aktiver werden. Der Verein besteht seit 1978 und zählt aktuell rund 40 Mitglieder.
„Eine psychische Erkrankung ist der sicherste Weg, durch das soziale Netz zu fallen“, sagt Martin Richter, der die Schirmherrschaft für die FSN-Reihe übernommen hat.
Ein fataler Teufelskreis.
Für den Kreisdirektor ist es als erster Schritt notwendig, Zugang zu den betroffenen Menschen zu bekommen und sie überhaupt dazu zu bewegen, die bestehenden Möglichkeiten und Hilfen in Anspruch zu nehmen. Richter weiß um die „Vereinsamung“ derer, „die die heutige Taktung nicht mehr mitmachen und vollhalten können. Und das bei zunehmender Betonung von Leistung“.
„Arbeitslosigkeit kann die seelische und in der Folge auch die körperliche Gesundheit beeinträchtigen und gefährden“, führte der Referent, Dr. Gabriel Ehren (Bundesagentur für Arbeit), aus. Doch gelte das leider auch umgekehrt, so der Psychotherapeut und Sozialmediziner weiter: „Krankheit macht auch oft arbeitslos, und das kann dann schnell ein ganz fataler Teufelskreis werden.“
Ehren: „Krankheit und Arbeitslosigkeit machen arm, grenzen aus und stigmatisieren. Wenn wir in den Prozess der Entstigmatisierung kommen würden, wäre das schon ein gewaltiger Schritt nach vorne.“
Vor einer Vorfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf.
Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“
Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. „Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwer fallen, ihn wieder abzukühlen“, warnt Schneider.
Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter:
Wir machen uns stark für Kinder und Familien!
Das ist der Leitgedanke der Kita In den Birken, die mit Beschluss der Ratsitzung am 27.09.2011 nun im Verbund mit der Villa Kunterbunt zertifiziertes Familienzentrum ist. Über einen Zeitraum von vier Jahren sichern sich die beiden Einrichtungen damit Gelder in Höhe von 13.000 Euro pro Jahr.
Besonders stolz waren alle Beteiligten, dass die Bewertung der Einrichtungen aufgrund ihrer außerordentlichen Leistungen besonders gut ausfiel. So wurde in den letzten beiden Jahren die Angebotspalette um viele Leistungen ergänzt und erweitert:
Natürlich zählen zu den Angeboten auch weiterhin die zahlreichen Feste, Ausflüge, der Einsatz von Entwicklungsbeobachtung und Dokumentation, die Kooperationen mit Schulen, Ämtern, Vereinen, anderen Tagesstätten oder Familienzentren.
Besondere Schwerpunkte setzt die Einrichtung darüber hinaus in zwei Bereichen. Zum einen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf - hier werden den Eltern möglichst viele Hilfestellungen geboten, wie beispielsweise lange Betreuungszeiten, gelebte Elternpartnerschaften und Infoveranstaltungen nach Dienstschluss. Zum anderen soll die Kita ein Haus für Kinder sein, in dem sie individuell und entsprechend ihren Fähigkeiten und Neigungen gefördert und gebildet werden. Das Konzept der Einrichtung orientiert sich hierbei an der aus Italien kommenden „Reggio-Pädagogik“.
Unterstützt wird die Kita In den Birken von vielen Kooperationspartnern, unter anderem dem Paritätischen Bildungswerk, dem Psychologischen Dienst Erkrath, der Tagespflege des Jugendamts Frau Lange, dem Kreisgesundheitsamt, der Musikschule Adams, Integral e.V. und dem Verein für Chancengleichheit.
PRESSEMITTEILUNG vom 28.09.2011
der Liga der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmannn
Alle Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann sind sich in ihrer Empörung einig: die jetzt im Bundestag verabschiedete „Arbeitsmarktpolitische Instrumentenreform“ wird zusammen mit den drastischen Kürzungen im Bundeshaushalt bei Maßnahmen gegen die Langzeitarbeitslosigkeit sowohl im Kreis Mettmann wie in ganz Deutschland fatale Auswirkungen haben: Die Langzeitarbeitslosen erhalten statt notwendiger Förderung ihre Abschreibung, sie werden aussortiert und abgestellt. Das ist in höchstem Maß unsozial, unchristlich und zynisch! Weiter lesen
© Der Paritätische NRW GSP - Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH
Mettmann, Juli 2011. Eine Patientin oder ein Patient ist an Demenz erkrankt, oder aus anderen Gründen nicht auskunftsfähig. Niemand kennt sie oder ihn, niemand weiß, welche Medikamente regelmäßig eingenommen werden oder ob ein chronisches Leiden vorliegt. Trägt sie/er einen Herzschrittmacher, reagiert die Person allergisch? Fragen, die in der akuten Krise für eine Behandlung wichtig sind. Antworten bietet eine neue Notfallmappe für Menschen mit einer Demenzerkrankung, die der Paritätische Wohlfahrtsverband für den Fall der Einweisung in ein Krankenhaus entwickelt hat. Nach erfolgreicher Testphase in Herdecke wird die Mappe nun auch überregional der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und Betroffenen kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Notfallmappe des Paritätischen bietet alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Sie umfasst die wesentlichen Angaben zur Person, Vorsorgedokumente (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung), aktuelle Diagnosen und Medikamente sowie Informationen zu Gewohnheiten und pflegerischen Besonderheiten. Entwickelt wurde die Mappe gemeinsam mit Angehörigen, dem Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, der Modell Herdecke Plus AG und der Pflegeberatung der Stadt Herdecke im Rahmen des Projektes „Blickwechsel Demenz. Regional“. Dieses Projekt wurde durch eine Förderung aus der Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht.
Erhältlich ist die Mappe in der Geschäftsstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Mettmann. Zudem steht sie ab sofort für alle Interessierten zum Herunterladen im Internet zur Verfügung:
Wann: Mittwoch, 5. Oktober 2011
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: SPE Mühle e.V.
Mühle 20
40724 Hilden
© Vier jewinnt
Die Kabarettgruppe "Vier jewinnt" stellt anlässlich des 40 jährigen Jubiläums der Mühle e.V. in Hilden ein individuelles Programm zusammen.
Wie lebt der Bürger Mensch mit seinen Gefühlen in der sozialen Wirklichkeit 2011 und was kann ihm da so alles begegnen? Viele Situationen, Reaktionen und Antworten versucht Ihnen das Sprachrohr "Vier jewinnt" näher zu bringen Wir zeigen Ihnen Menschen aus dem Leben, die zu jedem Thema ihren Senf beitragen können.
Die Kabarettveranstaltung findet statt im
Pfarrsaal St. Konrad
St.-Konrad-Allee 32
40723 Hilden
© Paritätischer Gesamtverband
Der Vorstand des Paritätischen im Kreis Mettmann hat aktuell ein Positionspapier „Kurswechsel in der Arbeitsmarktpolitik" erstellt.
Erwerbstätigkeit ist ein zentraler Schlüssel zur Teilhabe. Deshalb brauchen wir eine Arbeitsmarktpolitik, die alle in den Blick nimmt und sich nicht nur auf die Leistungsstärksten konzentriert.
Die Sparbeschlüsse und die anstehende Instrumentenreform bei der Arbeitsmarktpolitik führen zu einer starken Konzentration auf die gut vermittelbaren Arbeitslosen.
Die Konsequenz ist eine fatale Zweiteilung des Arbeitsmarktes. Langzeitarbeitslose und schwer Vermittelbare werden dabei zunehmend „auf der Strecke“ bleiben, wenn kein Kurzwechsel eingeschlagen wird.
Der Paritätische Kreis Mettmann fordert deshalb eine Arbeitsmarktpolitik, die alle mit nimmt und keinen zurück lässt.
© Paritätischer Gesamtverband
Es ist soweit: Der Zivi geht - der "Bufdi" kommt.
Zum Start des neuen Bundesfreiwilligendienstes (BFD) am 1. Juli haben sich beim Paritätischen bisher bundesweit rund 650 Freiwillige für den neuen Dienst gefunden. Da ist noch Luft nach oben.
Der Bundesfreiwilligendienst birgt die Chance jungen Menschen den sozialen Bereich näher zu bringen, sie für soziales Denken und Handeln zu gewinnen.
Den BFD als völlig neuen Dienst einzuführen und als Marke zu etablieren, braucht Zeit und langen Atem. Nach der Abschaffung der Wehrpflicht im vergangenen Herbst, wurden die gesetzlichen Grundlagen für den neuen BFD erst in diesem Frühjahr verbindlich.
Es blieb also wenig Zeit, um für den neuen Bundesfreiwilligendienst, insbesondere auch an Schulen, zu werben. Einige grundlegende Rahmenbedingungen der Finanzierung sind darüber hinaus erst am 24. Juni vom Bundesamt veröffentlicht worden.
Eingesetzt werden die "Bufdis" in der Kinder- und Jugendhilfe, der Gesundheits - und Altenpflege, in der Behindertenhilfe, der Zivil- und Katastrophenhilfe sowie in Kultur, Sport und Integration.
Alle Infos rund um den BFD und weitere Freiwilligendienste beim Paritätischen gibts unter:
Es gilt jetzt, neue Zielgruppen für das bürgerschaftliche Engagement im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes zu erschließen und ihnen attraktive Angebote zu machen. Anders als Zivildienst und Freiwilliges Soziales Jahr steht der neuen Freiwilligendienst nicht nur jungen Leuten offen, sondern allen Altersgruppen.
Unter dem Dach des Paritätischen gab es bisher bundesweit rund 18.000 Zivildienstplätze. Zuletzt waren regelmäßig 11.000 - 12.000 davon besetzt. Im Februar 2010 gab es bei den Paritätischen Mitgliedsorganisationen in NRW 620 Zivildienstleistenden (besetzte Stellen).
Hiervon waren 70 im Kreisgebiet tätig. Für den Paritätichen im Kreis Mettmann also ein wichtiges Thema!
Liga der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann
Aktuell hat die Stadt Hilden unter Federführung des Amtes für Soziales und Integration unsere Mitgliedsorganisation „Hand in Hand“ für den bundesweit ausgeschriebenen Deutschen Bürgerpreis 2011 - "Bildung! Gleiche Chancen für alle." vorgeschlagen und eine beeindruckende Bewerbung eingereicht.
Im Bildungs- und Erziehungsverein "Hand in Hand" setzen sich Zuwanderer für Zuwanderer ein. Der Verein ist erst 2008 gegründet worden.
Neben einer schriftlichen Bewerbung ist ein Video angefertigt worden, welches bei youtube eingestellt ist.
Aus einer Vielzahl von persönlichen Momenten geht das grosse bürgerschaftiche Engagement dieser Migrantenselbstorganisation hervor.
Scharfe Kritik des Paritätischen an Kabinettsbeschluss zu Hilfen für Arbeitslose
© Paritätischer Gesamtverband
„Was wir hier erleben, ist Arbeitsmarktpolitik mit der Abrissbirne. Die Sparbeschlüsse haben bereits zu massiven Einschränkungen der Hilfen für Langzeitarbeitslose geführt. Wenn die Bundesregierung nicht umgehend die Notbremse zieht, wird sich die Instrumentenreform als ein weiterer Sargnagel für die öffentlich geförderte Beschäftigung und für die Integration schwerstvermittelbarer Arbeitsloser entpuppen“, warnt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. Nach einer Umfrage des Verbandes rechnen vier von fünf Beschäftigungsunternehmen 2011 mit deutlichen bis massiven Einschränkungen, d.h. einer substanziellen Gefährdung der weiteren Arbeit. Zwei Drittel der befragten Beschäftigungsunternehmen mussten bereits Personal abbauen. ...weiter lesen
Für den Kreis Mettmann sind genauere Zahlen bekannt.
So werden die Fördermaßnahmen für Langzeitarbeitslose bereits in 2011 um 6,5 Millionen Euro beschnitten (Kürzung um 21,9 % im Vergleich zum Vorjahr).
Auch das Jobcenter Me-aktiv hat jedoch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die ohnehin knappen Mittel aus dem Eingliederungstopf, in das Budget für die allgemeine Verwaltungskosten umzuschichten. Mit 2,4 Millionen Euro wird damit ihr eigenes Personal zusätzlich finanziert. So addieren sich die Kürzungen im Kreisgebiet auf glatte 30 %.
Rund 18.798 Hartz IV Empfänger und ihre Familien (Bedarfsgemeinschaften) sind im Kreisgebiet von diesen tiefen Einschnitten betroffen. Für einen Großteil von ihnen wird es zukünftig keine Maßnahmen zur Aktivierung und Qualifizierung mehr geben.
Maßnahmen der beruflichen Weiter- und Ausbildung, werden im Kreis Mettmann bis zur Unwirksamkeit gekürzt. Dies betrifft Umschulungen wie z.B. zur AltenpflegerIn sowie Qualifizierungen um das berufliche Wissen auf dem neuesten Stand zu halten. "Damit werden die dringend benötigten beruflichen Bildungsmöglichkeiten für benachteiligte Jugendliche, Migranten und 5.454 Langzeitarbeitslose massiv verschlechtert." warnt Knut Bruckmann, Vorstandsmitglied des Paritätischen.
Viele weitere Maßnahmen werden ebenfalls betroffen sein. "Aus bisher sinnvollen Hilfsketten brechen wichtige Glieder heraus und führen zur Unwirksamkeit. Ein Entkommen aus der Arbeitslosigkeit wird immer unwahrscheinlicher." befürchtet Anne Sprenger, Vorsitzende des Paritätischen im Kreis Mettmann.
"Was passiert zukünftig in den Familien, wenn Papa und/oder Mama wieder zuhause bleiben und keiner sinnvollen Beschäftigung mehr nachgehen könnem ? Wie wirkt sich dies wohl auf ihre Kinder aus?" fragt sich Ute Feldbrügge, "Lautete das Motto einst noch "Fordern und Fördern" heißt es jetzt - zurück ins Aus, das wars!“
Zahlen Stand März 2011
laut Unterlagen Sozialausschuss Kreis Mettmann
© kraftstation
Mit dem Bildungspaket sollen Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen gefördert und unterstützt werden. Oftmals ist es Familien aus finanziellen Gründen nicht möglich, dass Kinder einen Sportverein besuchen, Musikunterricht erhalten oder am gemeinsamen Mittagessen in der Schule bzw. Kindertageseinrichtung teilnehmen. Das Bildungspaket soll dies nun ändern und es den Kindern ermöglichen, bei entsprechenden Aktivitäten teilzunehmen.
Das Gesetz ist in Kraft getreten mit rückwirkenden Regelungen zum 01.01.11. Zwar liegen noch keine Ausführungsgesetze vor, aber erste Informationen für den Kreis Mettmann sind schon bekannt. weiter lesen
Alle Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann sind sich einig: die Kürzungen im Bundeshaushalt für die Langzeitarbeitslosen haben auch im Kreis Mettmann fatale Auswirkungen. Viele dieser Menschen werden nicht mehr gefördert und sind abgeschrieben. Die Wohlfahrtsverbände, die bisher Beschäftigung und Qualifizierung angeboten haben, halten zudem die jetzt geplante bundesweite Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente für unerträglich.
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Dies machten die Verbände den CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Mettmann, Michaela Noll und Peter Beyer sowie dem arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling, in einem gemeinsamen Gespräch sehr deutlich. Wegen der Wichtigkeit des Themas schloss sich auch Kreisdirektor Martin Richter der Runde an.
Ein wesentliches Instrument zur Beschäftigung und Qualifizierung für diese Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen waren die Arbeitsgelegenheiten (AGH). Von einstmals über 2.000 AGH-Stellen im gesamten Kreisgebiet sind weniger als 300 übrig geblieben. Zudem plant die Regierung, die bisherige Aufwandsentschädigung von ca. 500 Euro pro AGH-Stelle auf max.150 Euro zu kürzen. Damit droht den Beschäftigungsträgern das endgültige Aus. Auch wenn die sinkenden Arbeitslosenzahlen uns ein Jobwunder vormachen wollen: viele Langzeitarbeitslose profitieren davon nicht und bleiben bei den Kürzungen auf der Strecke. weiter lesen
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Bürgermeister Horst Thiele hat den internationalen Frauentreff und den Bildungs- und Erziehungsverein "Hand in Hand" mit dem Förderpreis Integration der Stadt Hilden für 2010 ausgezeichnet. Einen Ehrenpreis erhielt Anabela Barata vom Integrationsrat der Stadt. Sie setzte sich mehr als 25 Jahre als Vorsitzende des Ausländerbeirates und späteren Integrationsrates für die Interessen der rund 7.000 Ausländer aus 100 Ländern in Hilden ein.
Der 2007 gestiftete Preis unter dem Motto "Integration hat Gesichter" solle die Aufmerksamkeit auf Menschen lenken, die dazu beitrügen, dass Integration in Hilden jeden Tag gelingt, sagte Thiele vor rund 150 Gästen bei der Preisverleihung in der Stadtbücherei.
Im Bildungs- und Erziehungsverein "Hand in Hand" setzen sich Zuwanderer für Zuwanderer ein. Vorsitzender Bekir Arslan sei selbst ein Beispiel für gelungene Integration, sagte Thiele. Als Kind türkischer Einwanderer sei er mit vier Jahren nach Deutschland gekommen, habe Abitur gemacht, Betriebswirtschaft studiert und sei heute selbstständiger Unternehmensberater. Der von sieben Familien gegründete Verein habe erst vor 20 Monaten seine Arbeit aufgenommen, bedankte sich Arslan. Das Konzept des Vereins verglich er mit einem Linienbus: "Wir fahren aber nicht die Haltestellen ab, sondern holen die Menschen da ab, wo sie stehen." Arslan bedankte sich bei Rat und Verwaltung: "Sie haben die Straßen für unseren Schulbus gebaut."
Soziales Desaster und riesige Enttäuschung
Die fünf Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann sorgen sich um die Auswirkungen, die die Kürzungen im Bundeshaushalt für die Langzeitarbeitslosen auch im Kreis Mettmann haben und sind deswegen zu Landtagsabgeordneten nach Düsseldorf gefahren.
Ein wesentliches Instrument zur Beschäftigung und Qualifizierung für diese Zielgruppe waren die Arbeitsgelegenheiten (AGH). Von einstmals über 2.000 AGH-Stellen im gesamten Kreis-gebiet sind nur noch ca. 300 übrig geblieben. „Dies hat zur Folge, dass deutlich weniger Menschen diese Chance zur Beseitigung ihrer Vermittlungshemmnisse auf den Weg in Arbeit werden nutzen können“, erklärt Werner Starke, Chef der Diakonie Niederberg und Sprecher der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann.
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Andere Maßnahmen sind inzwischen ebenfalls von den Kürzungen betroffen oder bereits komplett gestrichen worden. Aus bisherigen Hilfeketten brechen wichtige Glieder heraus, die ein Entkommen aus der Arbeitslosigkeit immer unwahrscheinlicher macht, befürchten die Verbände. Tatsächlich sind von der ARGE schon weitere Kürzungen ab Jahresmitte 2011 sowie für 2012 angekündigt, weil der Geldhahn in Berlin weiter zugedreht werden soll. „Zudem werden Gelder für die Eingliederung der Langzeitarbeitslosen umgeschichtet in das Verwaltungsbudget des Jobcenters für Per-sonal, was noch gar nicht da ist“, erläutert der Sprecher der Wohlfahrtsverbände.
Maßnahmen der beruflichen Weiter- und Ausbildung, werden im Kreis Mettmann bis zur Unwirksamkeit gekürzt z.B. Umschulungen zur Altenpflegerin, etc. "Damit werden sich die dringend benötigten Qualifizierungs- und Teilhabemöglichkeiten für benachteiligte Jugendliche, langzeitarbeitslose und behinderte Menschen massiv verschlechtern." warnt Knut Bruckmann, Vorstandsmitglied des Paritätischen.
Viele weitere Maßnahmen werden ebenfalls betroffen sein. "Aus bisher sinnvollen Hilfsketten brechen wichtige Glieder heraus und führen zur Unwirksamkeit. Ein Entkommen aus der Arbeitslosigkeit wird immer unwahrscheinlicher." befürchten die Verbände. weiter lesen
Liga der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann
Offener Brief an
die Bundestagsabgeordneten im Kreis Mettmann
die Mitglieder des Ausschusses Arbeit und Soziales des Bundestages
die arbeitsmarkpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen in NRW und
die Mitglieder im Kreissozialausschuss Mettmann sowie
die Mitglieder der Meinungsbildungskonferenz Jobcenter ME-aktiv
Velbert, 08.04.2011
Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein „Gesetz zur Leistungssteigerung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente“
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Sorge registrieren die Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann die Auswirkungen der arbeitsmarktpolitischen Einsparungsvorgaben der Bundesregierung. Vorort in unserer Region werden soziale Verwerfungen schon jetzt sichtbar, die uns veranlassen, Sie darum
zu bitten, sich auf allen Ebenen um grundlegende Änderungen des Gesetzentwurfes (vgl.„Eckpunkte“ des BMAS vom 25.03.2011) einzusetzen.
Die Grundannahme, das das Recht auf Arbeitsförderung des SGB III als Referenzgesetz für die arbeitsmarktpolitischen Instrumente des SGB II gelten soll, halten wir für falsch. Denn nach unseren Erfahrungen stellen sich bei den hilfebedürftigen Menschen aus dem Rechtskreis
des SGB II zum großen Teil völlig andere Herausforderungen als bei den Arbeitslosen, die nach dem SGB III gefördert werden. Hier geht es oft um komplexe Vermittlungshemmnisse und Problemlagen, die nur abgestimmt mit den Angeboten der Sozial- und Jugendhilfe
oder der Sucht- und Schuldnerberatung und in längeren Zeitspannen Integrationsfortschritte ermöglichen. weiter lesen
Bild aus dem Landtag NRW
Gesprächstermin der Vertreter der Verbände
mit den Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Mettmann.
Die Wohlfahrtsverbände informieren ihre/unsere Landtagsabgeordneten über die konkreten Folgen daraus für den Kreis Mettmann. Dies wurde den Abgeordneten Hans-Dieter Clauser, Harald Giebels sowie Marc Ratajczak im Gespräch in Düsseldorf am 25.Januar 2011 erläutert.
Besonders getroffen von den Leistungskürzungen sind die Integrationsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose. Hier beläuft sich die Kürzung auf 30 % gegenüber dem Vorjahr. Dies betrifft insgesamt 35.000 Hart IV Empfänger im Kreisgebiet. (Stand Feb. 2011)
Ein wesentliches Instrument zur Beschäftigung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen sind die 1-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten). Von einstmals über 2.000 Stellen bleiben nun nach Jahresplanung des Jobcenters ME-Aktiv nur noch ca. 300 erhalten.(Stand Dez. 2010)
„Dies wird zur Folge haben, dass deutlich weniger Menschen diese Chance zur Überwindung ihrer Vermittlungshemmnisse auf den Weg in Arbeit werden nutzen können“, betont Ute Feldbrügge, Geschäftsführerin des Paritätischen im Kreis Mettmann. weiter lesen
so stand es auf der Internetseite von uns, siehe Archiv.
Unsere damalige Forderung lautete "Die jetzige Gesetzeslage ist nach unserer Ansicht beizubehalten".
Aktuell dürfen wir folgende Entwicklung mitteilen:
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(2.100 Euro jährlich bzw. 175 Euro monatlich).
Ursprünglich sollten nach den Plänen der Bundesregierung die Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliches Engagement auf die Regelsatzleistung angerechnet werden. Nach erheblichen Protesten – insbesondere auch des Paritätischen – wurde
nun ein Freibetrag von 175 Euro belassen.
Wir freuen uns über dieses Teilergebnis im Kompromiss Hartz IV, gleichwohl bleiben für uns viele Punkte kritisch...
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Als völlig inakzeptabel kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Pläne der Bundesregierung, Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliches Engagement künftig als Einkommen voll auf den Hartz-IV-Regelsatz anzurechnen. Der Verband unterstützt die Forderungen der SPD und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die rechtliche Diskriminierung von Hartz-IV-Empfängern im Ehrenamt zu verhindern.
„Während das Engagement normalerweise durch einen steuerlichen Freibetrag von 2.100 Euro honoriert wird, wird der Langzeitarbeitslose für seinen freiwilligen Einsatz im Sportverein oder als ehrenamtlicher Bürgermeister durch Kürzungen seines Regelsatzes bestraft. Sollte diese Regelung Gesetzeskraft erlangen, würde die Zwei-Klassen-Gesellschaft auch im Ehrenamt Einzug halten“, warnt Ute Feldbrügge, Geschäftsführerin des Paritätischen in Remscheid.
„Statt froh zu sein, wenn Hartz-IV-Empfänger sich trotz ihrer schwierigen Lage für unser Gemeinwesen engagieren, manifestiert die Bundesregierung Ausschluss und Ausgrenzung“, so Ute Feldbrügge. Es sei geradezu grotesk, wenn ausgerechnet im Europäischen Jahr des freiwilligen Engagements die Bedingungen für das Ehrenamt verschlechtert würden.
Die jetzige Gesetzeslage ist nach unserer Ansicht beizubehalten.
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Die Städte, Gemeinden und Kreise in der Bundesrepublik stehen vor der Entscheidung, wie sie ihre zukünftige Grundsicherung für Arbeitslose (SGB II) gestalten wollen. Sie können dies in einer gemeinsamen Einrichtung weiterhin zusammen mit der Arbeitsagentur tun oder den Antrag beim Land stellen, als so genannter Optionskreis anerkannt zu werden und damit künftig alleine und eigenverantwortlich zu handeln.
Der Kreis Mettmann wird sich als Optionskreis für die Betreuung und berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen und Hartz IV Empfängern bewerben. Kreisdirektor Richter und Landrat Hendele erhoffen sich von einer Neuregelung mehr Selbstständigkeit und erwarten große Fortschritte bei der Betreuung und Vermittlung der Betroffenen.
Hilden, Ratingen und Langenfeld haben sich wegen möglicher finanzieller Risiken gegen die Übernahme der ARGE Mettmann Aktiv ausgesprochen, der Kreistag hat aktuell
jedoch mit einer Zweidrittelmehrheit dafür entschieden.
Die Wohlfahrtsverbände sehen im Optionsmodell, angesichts der regional unterschiedlichen Problemstellungen in den einzelnen Kommunen des Kreises, die Möglichkeit gezielter und flexibler auf die Gegebenheiten vor Ort einzugehen. Sie hoffen auf die Optimierung der kommunalen Verteilung finanzieller Mittel.
Vor diesem Spannungsfeld freuen wir uns auf eine interessante Diskussion.
Mit dabei sind:
Die Moderation liegt in den Händen von Andreas Vollmert, freier Journalist in Düsseldorf.
Mitgliederkonferenz des PARITÄTISCHEN
Kreisgruppe Kreis Mettmann
Wann: Dienstag, 9. November 2010
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Hochdahl
Sedentaler Str. 105-107
40699 Erkrath
Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zu erreichen.
Presseartikel über unsere Mitgliederkonferenz erschienen in der Rheinischen Post am 26.11.2010
Presseartikel zur MO-Konferenz .PDF (1.0 MB)
© Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Wie man den Medien entnehmen konnte, will die Bundesregierung ein Sparpaket verabschieden, welches u.a. in erheblichem Maße das Budget für Eingliederungsleistungen reduziert (um knapp 25%).
Die Wohlfahrtsverbände befürchten gravierende Einschränkungen bei Maßnahmen zur Arbeitsförderung.
Für viele Menschen, für die ein Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit über Integrationsmaßnahmen (erst) ermöglicht wird, verschlechtert sich somit dramatisch die Chance, innerhalb einer dieser Maßnahmen einen Platz zu erhalten.
Die Sparpläne der Bundesregierung sind unausgewogen und ungerecht. Einsparungen sind in erster Linie zu Lasten derjenigen vorgesehen, die ganz besonders auf die Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind.
Diese Kürzungen wirken sich umgehend bis auf die kommunale Ebene aus - also bis zu uns in den Kreis Mettmann.
Ein wesentliches Instrument zur Beschäftigung und Qualifizierung für diese Zielgruppe sind die Arbeitsgelegenheiten (AGH). Von einstmals über 2.000 AGH-Stellen im gesamten Kreisgebiet werden nach Ankündigung der ARGE nur noch ca. 300 übrig bleiben. „Dies wird zur Folge haben, dass deutlich weniger Menschen diese Chance zur Beseitigung ihrer Vermittlungshemmnisse auf den Weg in Arbeit werden nutzen können“, erklärt Ute Feldbrügge. Andere Maßnahmen werden ebenfalls betroffen sein, aus bisherigen Hilfeketten brechen wichtige Glieder heraus, die ein Entkommen aus der Arbeitslosigkeit immer unwahrscheinlicher macht, befürchten die Verbände.
Maßnahmen der beruflichen Weiter- und Ausbildung, werden im Kreis Mettmann bis zur Unwirksamkeit gekürzt (Umschulungen zur Altenpflegerin, außerbetriebliche Ausbildung etc.). Damit werden sich die dringend benötigten Qualifizierungs- und Teilhabemöglichkeiten für benachteiligte Jugendliche, langzeitarbeitslose und behinderte Menschen massiv verschlechtern.
Der Paritätische möchte zusammen mit den anderen Wohlfahrtsverbänden deutlich machen, dass wir vor Ort im Sinne der Betroffenen den eingeschlagenen Weg des Sparpaketes deutlich ablehnen und deshalb eine Revision der Sparbeschlüsse fordern.
Um Ihnen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihren Protest zu äußern, bitten wir Sie, die als PDF Datei erstellte Unterschriftenlisten auszulegen.
Unterschriftenlisten bitte bis 16.November 2010 zurücksenden.
Was bedeuten diese Kürzungen konkret für die Menschen in unserem Kreis?
Der größte Posten des Kürzungspakets betrifft den Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit. Nach dem Willen der Bundesregierung soll hier zwischen 2011 und 2014 bundesweit die Summe von 23 Milliarden Euro eingespart werden.
Für den Kreis Mettmann sind seit kurzem belastbare Zahlen bekannt, nachdem allein für die sogenannten Eingliederungsmaßnahen der ARGE, d.H. Fördermaßnahmen für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen, bereits in 2011 rund xx Millionen Euro weniger an Fördermitteln zur Verfügung stehen. Gegenüber ddiesem Jahr bedeutet dies eine Kürzung von rund 30 %
Allein diese Kürzungen betreffen im Kreis Mettmann unmittelbar aktuell rund 17.000 langzeitarbeitslose Hart IV Empfänger. Für einen Großteil von ihnen wird es zukünftig keine Maßnahmen zur Aktivierung und Qualifizierung geben, die dazu dienen, berufsbezogenden Fähigkeiten aufzufrischen bzw. Neue zu erwerben.
Um dann mittelfristig die Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen.
Für die Liga der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann steht außer Frage, dass diese Kürzungen nicht hinnehmbar sind, da sie den Menschen Perspektiven raubt und die Armutslebenslagen in dieser Stadt verfestigen werden. ..mehr..
© Der Paritätische NRW
Das Kommunikationsmittel Internet ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken und ist ein wichtiger Bestandteil des Alltags geworden.
In den letzten Jahren ist auch das Netzwerk von Migrantenselbstorganisationen dichter und vielfältiger geworden
Wir wollen diese Kulturvereine aus allen Herkunftsländern im Kreis Mettmann in ihrer Vereinsarbeit, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit weiterhin unterstützen und stärken.
Anlehnend an das erfolgreiche KOMM-IN Projekt "Migrantenorganisationen als Bündnispartner in Kreis-Mettmann" haben wir ein weiterführendes Angebot ins Leben gerufen.
Integrationsförderung durch neue Medien - Eine kostenlose, beratende EDV-Schulung für Migrantenselbstorganisationen im Kreis Mettmann mehr.....
Am 17. Mai haben sich die Koalitionsspitzen auf einen Kompromiss zur Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes verständigt.
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Demnach soll die Möglichkeit der freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes geschaffen werden, allerdings unter der Voraussetzung, dass Zivildienstleistende erst zwei Monate nach Dienstantritt über die Verlängerung entscheiden sollen. Damit soll offenbar der Sorge entgegen getreten werden, dass Einsatzstellen künftig nur noch Zivildienstleistende nehmen, die von vorne herein sagen, dass sie für zwölf Monate zur Verfügung stehen.
Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen, erklärt zum Koalitionskompromiss zur Zivildienstverkürzung:
"Wir sind außerordentlich froh, dass sich die Koalition jetzt geeinigt hat. Die Zeit drängt und die Einsatzstellen brauchen endlich Planungssicherheit. Es ist zu begrüßen, dass die Möglichkeit der freiwilligen Verlängerung geschaffen wird und jetzt auch zügig ein Konzept zur Reform der Freiwilligendienste vorgelegt werden soll. Die freiwillige Verlängerung als optionale Anschlusslösung ermöglicht jungen Männern nicht nur das Schließen biographischer Lücken, sondern auch eine längere Zeit des Erlernens sozialer und kommunikativer Kompetenzen. Hilfebedürftige Menschen würden mit einer größeren Kontinuität und weniger Fluktuation unterstützt werden können, was auch den Einsatzstellen zu Gute käme.
Die Vorgabe, erst nach zwei Monaten über die Verlängerung zu entscheiden und zu reden ist dabei sehr praxisfern. Hier handelt es sich um eine rein politische Entscheidung, die fern jeder Alltagsrealität ist. Wenn man vertrauensvoll miteinander arbeiten will, interessiert es alle Beteiligten natürlich von Anfang an, wie lange man miteinander zu tun haben wird. Es ist davon auszugehen, dass Einsatzstellen und Zivildienstleistende sich in der Praxis eher früher als später darüber austauschen, wie sie die gemeinsame Zeit gestalten wollen." mehr...
© Rolf van Melis - pixelio.de
Die Kommunalwahl 2009 nähert sich mit rasanten Schritten. Anlass für uns nachzudenken, ob wir uns im Kreis Mettmann engagieren sollten!
Hier die Antwort:
Auch die Liga Kreis Mettmann hat sich anläßlich der Kommunalwahl 2009 engagiert.
© DRK KV Mettmann
Mit einer Abschlussveranstaltung in Mettmann wurde jetzt das Projekt „Migrantenorganisationen als Bündnispartner im Kreis Mettmann“ beendet.
Die Abschlussveranstaltung bot Vertretern der Migrantenorganisationen aus allen kreisangehörigen Städten Gelegenheit, das Projekt zu reflektieren. Das durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt für kommunale Integrationsarbeit (KOMM-IN) hat zum Ziel, die Migrantenorganisationen im Kreis Mettmann untereinander sowie mit Kommunen und Wohlfahrtsverbänden zu vernetzen und die Öffentlichkeitsarbeit der Vereine zu unterstützen. Dazu wurde unter anderem die Internetplattform www.mokme.de ins Leben gerufen.
Über diese ist es den Organisationen möglich, die eigene Internetpräsenz zu veröffentlichen.
Bereits 23 Organisationen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen nutzen das Angebot und richteten eigene Internetangebote ein. Auch nach Abschluss des Projektes ist es interessierten Vereinen möglich, sich auf der Internetseite aufnehmen zu lassen.
Kreisdirektor Martin M. Richter verwies in seinen Abschlussworten auf das Motto der Integrationsarbeit „GEMEINSAM Mehr Erreichen“. „Auch für die vielen ehrenamtlich aktiven Vereine gilt: Gut vernetzt und miteinander bewegt man mehr als alleine für sich. Die Akteure des Projektes gehen dabei mit gutem Beispiel voran: Der Kreis hat sich die Wohlfahrtsverbände als erfahrene Partner für dieses Projekt an die Seite geholt und gemeinsam mit Mitarbeitern des Caritasverbandes und des Paritätischen diesen Erfolg ermöglicht.“
Ute Feldbrügge als Sprecherin der Wohlfahrtsverbände betonte: „Am wichtigsten aber bleibt die zeitaufwändige, ehrenamtliche Arbeit der Migrantenorganisationen.“
Im Kreis Mettmann sind mehr als 60 Migrantenorganisationen unterschiedlicher Herkunftsländer aktiv. Sie widmen sich neben der Kulturpflege verstärkt aktuellen Herausforderungen des Lebens in Deutschland und bieten Unterstützung für Migranten an.
Weitere Informationen sind beim Kreis Mettmann bei Claudia Haider, Sachgebiet Integration, Tel. 02104/ 99 21 75, integration@kreis-mettmann.de, erhältlich.
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Beginn des internen Teils: 17.00 Uhr
Beginn der Theateraufführung (öffentlich) ca. 18.00 Uhr
© Sonja Frohoff
Nachts.Ein Mann wacht immer wieder auf, kann nicht schlafen, halluziniert, träumt. Von Begegnungen mit seiner Mutter. Von ihrer Verwirrung. Von seiner Verwirrung. Er erlebt Szenen aus dem Heim. Irritierende, absurd-komische Begegnungen mit Ärzten, Pflegern, anderen Angehörigen und nicht zuletzt mit der Frau, die wie seine Mutter aussieht, jedoch ein ganz anderer Mensch zu sein scheint.
Das Stück „VERGISSMEINNICHT“ ist eine Art theatrales Spiegelkabinett, überraschend, schräg, beängstigend, aber auch komisch und schrill, in der die verschiedenen Aspekte einer dementiell veränderten Persönlichkeit aus Sicht des Angehörigen zum Tragen kommen.
© Paritätischer Gesamtverband
Demnach sind in der Region Düsseldorf (Städte Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Remscheid, Solingen, Wuppertal, sowie die Kreise Mettmann, Viersen und der Rhein-Kreis Neuss) 13,6 % der Menschen von Armut betroffen. Obwohl diese Quote knapp unter dem Bundesdurchschnitt (14,3 %) liegt wird deutlich, dass Armut auch im Raum Düsseldorf kein gesellschaftliches Randphänomen ist.
Nicht von ungefähr sind im Paritätischen in der Region zahlreiche Vereine und Initiativen mit dem Thema Armut und hier besonders mit Kinderarmut beschäftigt.
„Wir werden uns nicht damit abfinden, dass Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe abgekoppelt werden. Armut und die Not der Menschen werden wir auch weiterhin sehen und
sichtbar machen" so Anne Sprenger Vorsitzende der Kreisgruppe des Paritätischen im Kreis Mettmann und Geschäftsführerin des VPD's.
Der Armutsatlas leistet erstmalig eine Gesamtübersicht zur regionalen Verteilung von Armut in Deutschland. Die bisherigen bundesweiten Armutsberichte, wie sie z.B. von der Bundesregierung periodisch vorgelegt werden, arbeiten mit Durchschnittswerten, die nichts über die tiefe Zerrissenheit der Lebensverhältnisse in Deutschland aussagen. Sie können damit auch keine Hinweise für eine gezielte regionalspezifische Armutsbekämpfung geben. Diese Lücke schließt der Paritätische Armutsatlas. Er liefert neue Erkenntnisse und zeigt neue Perspektiven für die Armutsberichterstattung auf. Neben einem umfänglichen Kartenwerk enthält er ein Ranking aller Regionen bezüglich ihrer Armutsbetroffenheit.
© Stephanie Hofschlaeger / Pixelio
In den letzten Jahren ist auch das Netzwerk von Migrantenorganisationen dichter und vielfältiger geworden.
Die wertvolle Arbeit dieser Kulturvereine wird nun durch ein KOMM-IN Projekt gefördert.
Die teilnehmenden Vereine werden persönlich besucht und es wird ihnen das Angebot über eine kostenlose Erstellung einer vereinseigenen Homepage vorgestellt.
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Auch die Liga Kreis Mettmann hat sich anläßlich der Kommunalwahl 2009 engagiert.
© DRK KV Mettmann
Immer mehr Menschen leben über längere Zeit in Armut. Alleine im Kreis Mettmann beziehen 36.687* Personen Hartz IV.
Oftmals ist unverschuldete Arbeitslosigkeit die Ursache.
Wem die Chance genommen wird, sich auch durch seine Arbeitstätigkeit selbst zu verwirklichen, Anerkennung im Beruf zu gewinnen und soziale Kontakte aufzubauen, dem wird eine Chance auf Teilhabe verwehrt.
Kinder, die in Armut aufwachsen, spüren die Auswirkungen besonders in der Schulzeit: Ein neuer Ranzen, Schulausflüge, Nachhilfeunterricht oder Mitgliedschaften in Sportvereinen werden für sie zu unerreichbaren Gütern. So wird aus Arbeitslosigkeit mehr als ein Mangel an Einkommen.
Aus diesem Grund fand eine Fachtagung und Ausstellung in Mettmann statt.
Am Freitag, den 24.04.2009 von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr zum Thema Kinderarmut und Chancengleichheit. Titel:
Für den Fachvortrag konnte Herr Prof. Dr. Stefan Sell aus Koblenz gewonnen werden.
Der Fachvortrag von Prof. Dr. Sell im PDF-Fomat.
Die Moderation der anschließenden Podiumsdiskussion übernahm Martin von Mauschwitz (Redakteur der Aktuellen Stunde im WDR Fernsehen).
*laut Statistik Bundesagentur für Arbeit Oktober 2008
„Es gibt für alles seine Zeit. Ich merke, dass mir der Elan fehlt, um noch mit ganzem Herzen dabei zu sein - also Zeit aufzuhören!“ Mit diesen Worten zog sich Dr. Rosemarie Osenberg aus dem Vorstand des Paritätischen Kreis Mettmann zurück. Auf der Jahresmitgliederkonferenz kandidierte sie nach 28 Jahren nicht erneut.
Dabei habe die Velberterin auf vielfache Weise Maßstäbe gesetzt, betonte der eigens zur Verabschiedung angereiste Landesvorsitzende des Paritätischen Cord Wellhausen. „Angefangen mit der Gründung eines Vereins zur Förderung behinderter Kinder und Jugendlicher im Jahr 1969 kämpfte sie für den ersten integrativen Kindergarten und die erste Wohngemeinschaft Behinderter im Kreis Mettmann.“ Der Verein Pro Mobil gehört heute zu den ganz großen und einflussreichen im Kreisgebiet.
Für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement erhielt Rosemarie Osenberg von Bundespräsident von Weizsäcker 1990 das Bundesverdienstkreuz. Nun aber will die 86-jährige den Staffelstab an andere weiter geben. Die amtierende Vorsitzende der Kreisgruppe, Anne Sprenger, dankte dem scheidenden Vorstandsmitglied für eine jahrelange gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Dr. Rosemarie Osenberg hofft nun, dass schon in einem Jahr ein Nachfolger gefunden wird, der vor allem die Belange körperbehinderter und geistig behinderter Menschen im Paritätischen Mettmann vertritt. Mit Blumen, einem edlen Stiftset und einem selbstgemalten Bild der paritätischen Kindertagesstätte „Kita in den Birken“ aus Erkrath verbanden alle, sie auch künftig zu Veranstaltungen begrüßen zu können. „Wenn Ihr mich einladet!“ erwiderte sie kurz und unterdrückte dabei ein paar Tränen.
Die Rede von Cord Wellhausen, Vorsitzender des Paritätischen in NRW, als PDF-Dokument.
In eine einzige Unterhaltungsmeile für Kinder verwandelte sich am Samstag, den 20.09.2008, die Straße am Königshof in Mettmann, die dafür ganz gesperrt war. Bei herrlichem Wetter flanierten Familien mit Kindern am Weltkindertag entlang der vielen Attraktionen.
Das Glücksrad der Wohlfahrtsverbände
Das Jugendamt, der Stadtjugendring und die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände, denen die Veranstaltung oblag, hatten auch für Mobilität gesorgt.
Während für die Kleinen das Bobby-car-Rennen Anziehungspunkt war, belagerten die größeren Kid`s den Motorad-Trialparcours. Die Wohlfahrtsverbände hatten dieses Event organisiert und landeten damit einen vollen Erfolg.
Mitgliederkonferenz 2007
In Zeiten, in denen die Politik Budgets nach der Kassenlage ausrichtet, ist die soziale und politische Kompetenz sowie die Verantwortung des Paritätischen mit seinen Mitgliedsorganisationen ganz besonders gefordert.
Dieser Herausforderung können wir uns nur gemeinsam stellen. Denn unsere Stärken sind
Vielfalt, Qualität und Ideenreichtum
Nutzen wir dabei auch unser großes ehrenamtliches Engagement!
Doch welche Probleme kommen auf uns im Kreis Mettmann zu?
Welche Risiken müssen wir in Zukunft befürchten?
Wo können neue Chancen genutzt werden?
Die in der letzten Zeit vielerorts erstellten Familienzentren geben ein gutes Beispiel, wie wichtig Vernetzung ist, um die Dinge mit Leben zu füllen.
Ist stärkeres Networking für uns alle künftig der Schlüssel für noch erfolgreichere Arbeit und wie kann dies aussehen?
Darüber möchten wir mit unseren Mitgliedern sprechen. Von unseren Erfahrungen und unseren Fehlschlägen können wir alle nur gegenseitig lernen.
Die hoffentlich rege und fruchtbare Diskussion wird wieder von Herrn Andreas Vollmert (WDR Hörfunk) moderiert.
Mit mehr als 200 Teilnehmenden – davon ca. 20 Prozent aus ARGEn und Kommunen – fand am 12. Februar 2008 in Düsseldorf die Fachtagung zum Abschluss des Modellprojektes "GemeinwohlArbeit NRW" statt. Die Arbeitsergebnisse wurden mit großem Interesse und deutlicher Zustimmung aufgenommen.
„Wir brauchen nicht mehr, sondern bessere Arbeitsgelegenheiten“, so das Fazit von Else Rieser, stellvertretende Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in NRW, zum Modellprojekt „GemeinwohlArbeit“.
Die rund 50.000 AGH-Stellen in NRW stehen häufig in der öffentlichen Kritik: Kein Arbeitsvertrag, kein Lohn oder Gehalt, keine Sozialversicherung im üblichen Sinne, Beschäftigte bleiben ALG II-Beziehende, obwohl sie statistisch nicht mehr als Arbeitslose erfasst werden.
Häufig werden unter Sanktionsandrohung Tätigkeiten angeboten, deren Sinnhaftigkeit so fragwürdig ist, wie ihre Rechtmäßigkeit, und am Ende fehlt allzu oft die Perspektive. „Es gibt keine Alternative dazu, aus diesem Instrument das Beste zu machen“, so Werner Lüttkenhorst, Leiter des Modellprojektes "GemeinwohlArbeit“.
Auch im Paritätischen Kreis Mettmann haben sich beteiligte Träger zusammengeschlossen mit dem Ziel, arbeitsmarktpolitische Projekte und Initiativen durch eine enge und abgestimmte Kooperation zu verbessern.
Siehe Netzwerk "Begleitung in Arbeit", Kreis Mettmann.
Bundesweit tritt der Paritätische mit einem neuen Verbandslogo auf. Mit einem blau ummantelten roten Gleichheitszeichen bringt er auch die sozialpolitische Grundhaltung des Wohlfahrtsverbandes zum Ausdruck: Der Einsatz für gleichwertige Lebensverhältnisse, gleiches Ansehen und gleiche Chancen für alle Menschen, unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, ob mit oder ohne Behinderungen.
Ausdruck aus:
http://mettmann.paritaet-nrw.org/content/e18/e317/index_ger.html
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