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Bildungsvereinbarung NRW

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© Andrea Kusajda / pixelio.de

Am 01.08.2003 wurde für alle Träger die Bildungsvereinbarung NRW in Kraft gesetzt. Die Vereinbarung verfolgt das Ziel, die Bildungsprozesse in den Tageseinrichtungen für Kinder zu stärken und weiter zu entwickeln und alle Kinder bildungsfördernd zu begleiten.

Die zentrale Aussage der Bildungsvereinbarung ist, dass keine allgemein gültigen Standards für die pädagogische Arbeit in der Kindertageseinrichtung zugrunde gelegt werden sollen und demnach jedes Kind seine individuellen Entwicklungspotentiale ausschöpfen kann.

Die Bildungsvereinbarung erläutert in eine anliegenden Handreichung folgende Bereiche als Grundlage für die Bildungsarbeit:

  • Bewegung
  • Spielen und Gestalten, Medien;
  • Sprache(n);
  • Natur und kulturelle Umwelt(en).

Ausgehend von der Annahme, dass jedes Kind lernkompetent und in der Lage ist, seine Entwicklung selbst zu forcieren, werden verschiedene Selbstbildungspotentiale beschrieben:

  • Differenzierung von Wahrnehmungserfahrungen über die Körpersinne, über die Fernsinne und über die Gefühle,
  • innere Verarbeitung durch Eigenkonstruktionen, durch Fantasie, durch sprachliches Denken und durch naturwissenschaftlich-logisches Denken,
  • soziale Beziehungen und Beziehungen zur sachlichen Umwelt,
  • Umgang mit Komplexität und Lernen in Sinnzusammenhängen sowie
  • forschendes Lernen.

Eine wichtige Grundlage für die Umsetzung dieser Bildungsleitlinien in der Praxis der Kindertageseinrichtungen sind die jeweilige Konzeption und die darin verankerten Leitlinien für die pädagogische Arbeit sowie das träger- und einrichtungsspezifische Profil.

Die Bildungsvereinbarung geht davon aus, dass die pädagogischen Kräfte ihre (fortlaufende) beobachtende Wahrnehmung über jedes Kind in einer Bildungsdokumentation festhalten, sofern die Personensorgeberechtigten ihr Einverständnis dazu gegeben haben.

 



 
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