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... ist der Dachverband für derzeitig 64 gemeinnützige Organisationen.
Diese halten mit ihren Angeboten, Diensten und Einrichtungen vielfältige soziale Hilfen für die Menschen vor Ort bereit.
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Demnach sind in der Region Düsseldorf (Städte Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Remscheid, Solingen, Wuppertal, sowie die Kreise Mettmann, Viersen und der Rhein-Kreis Neuss) 13,6 % der Menschen von Armut betroffen. Obwohl diese Quote knapp unter dem Bundesdurchschnitt (14,3 %) liegt wird deutlich, dass Armut auch im Raum Düsseldorf kein gesellschaftliches Randphänomen ist.
Nicht von ungefähr sind im Paritätischen in der Region zahlreiche Vereine und Initiativen mit dem Thema Armut und hier besonders mit Kinderarmut beschäftigt.
„Wir werden uns nicht damit abfinden, dass Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe abgekoppelt werden. Armut und die Not der Menschen werden wir auch weiterhin sehen und
sichtbar machen" so Anne Sprenger Vorsitzende der Kreisgruppe des Paritätischen im Kreis Mettmann und Geschäftsführerin des VPD's.
Der Armutsatlas leistet erstmalig eine Gesamtübersicht zur regionalen Verteilung von Armut in Deutschland. Die bisherigen bundesweiten Armutsberichte, wie sie z.B. von der Bundesregierung periodisch vorgelegt werden, arbeiten mit Durchschnittswerten, die nichts über die tiefe Zerrissenheit der Lebensverhältnisse in Deutschland aussagen. Sie können damit auch keine Hinweise für eine gezielte regionalspezifische Armutsbekämpfung geben. Diese Lücke schließt der Paritätische Armutsatlas. Er liefert neue Erkenntnisse und zeigt neue Perspektiven für die Armutsberichterstattung auf. Neben einem umfänglichen Kartenwerk enthält er ein Ranking aller Regionen bezüglich ihrer Armutsbetroffenheit.
Auch die Liga Kreis Mettmann hat sich anläßlich der Kommunalwahl 2009 engagiert.
© DRK KV Mettmann
Immer mehr Menschen leben über längere Zeit in Armut. Alleine im Kreis Mettmann beziehen 36.687* Personen Hartz IV.
Oftmals ist unverschuldete Arbeitslosigkeit die Ursache.
Wem die Chance genommen wird, sich auch durch seine Arbeitstätigkeit selbst zu verwirklichen, Anerkennung im Beruf zu gewinnen und soziale Kontakte aufzubauen, dem wird eine Chance auf Teilhabe verwehrt.
Kinder, die in Armut aufwachsen, spüren die Auswirkungen besonders in der Schulzeit: Ein neuer Ranzen, Schulausflüge, Nachhilfeunterricht oder Mitgliedschaften in Sportvereinen werden für sie zu unerreichbaren Gütern. So wird aus Arbeitslosigkeit mehr als ein Mangel an Einkommen.
Aus diesem Grund fand eine Fachtagung und Ausstellung in Mettmann statt.
Am Freitag, den 24.04.2009 von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr zum Thema Kinderarmut und Chancengleichheit. Titel:
Für den Fachvortrag konnte Herr Prof. Dr. Stefan Sell aus Koblenz gewonnen werden.
Der Fachvortrag von Prof. Dr. Sell im PDF-Fomat.
Die Moderation der anschließenden Podiumsdiskussion übernahm Martin von Mauschwitz (Redakteur der Aktuellen Stunde im WDR Fernsehen).
*laut Statistik Bundesagentur für Arbeit Oktober 2008
Informationen zur Kommunalwahl am 30. August 2009
Mit dem Slogan "Entscheide mit, geh wählen!“ werben die fünf großen Organisationen der Jugend- und Jugendsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen für die Beteiligung von jungen Menschen an den kommenden Wahlen. Beteiligt sind das Paritätischen Jugendwerk , der Landesjugendring, die AG „Haus der offenen Tür“, die LAG Jugendsozialarbeit und die Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit. Die Infobroschüre für junge Menschen in NRW zu den anstehenden vier Wahlen in 2009 und 2010 steht auf der Internetseite www.sinnvollwaehlen.de unter Materialien zum Download zur Verfügung.