Der Paritätische Kreis Mettmann

Der Paritaetische im Kreis Mettmann

... ist der Dachverband für derzeitig 64 gemeinnützige Organisationen.
Diese halten mit ihren Angeboten, Diensten und Einrichtungen vielfältige soziale Hilfen für die Menschen vor Ort bereit.


Kommunikation schafft Integration

Migrantenorganisationen als Bündnispartner im Kreis Mettmann

Abschlussveranstaltung des KOMM-IN-Projektes

Mit einer Abschlussveranstaltung in Mettmann wurde jetzt das Projekt „Migrantenorganisationen als Bündnispartner im Kreis Mettmann“ beendet.
Die Abschlussveranstaltung bot Vertretern der Migrantenorganisationen aus allen kreisangehörigen Städten Gelegenheit, das Projekt zu reflektieren. Das durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt für kommunale Integrationsarbeit (KOMM-IN) hat zum Ziel, die Migrantenorganisationen im Kreis Mettmann untereinander sowie mit Kommunen und Wohlfahrtsverbänden zu vernetzen und die Öffentlichkeitsarbeit der Vereine zu unterstützen. Dazu wurde unter anderem die Internetplattform www.mokme.de ins Leben gerufen.


Über diese ist es den Organisationen möglich, die eigene Internetpräsenz zu veröffentlichen.


Bereits 23 Organisationen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen nutzen das Angebot und richteten eigene Internetangebote ein. Auch nach Abschluss des Projektes ist es interessierten Vereinen möglich, sich auf der Internetseite aufnehmen zu lassen.


Kreisdirektor Martin M. Richter verwies in seinen Abschlussworten auf das Motto der Integrationsarbeit „GEMEINSAM Mehr Erreichen“. „Auch für die vielen ehrenamtlich aktiven Vereine gilt: Gut vernetzt und miteinander bewegt man mehr als alleine für sich. Die Akteure des Projektes gehen dabei mit gutem Beispiel voran: Der Kreis hat sich die Wohlfahrtsverbände als erfahrene Partner für dieses Projekt an die Seite geholt und gemeinsam mit Mitarbeitern des Caritasverbandes und des Paritätischen diesen Erfolg ermöglicht.“


Ute Feldbrügge als Sprecherin der Wohlfahrtsverbände betonte: Am wichtigsten aber bleibt die zeitaufwändige, ehrenamtliche Arbeit der Migrantenorganisationen.“

Im Kreis Mettmann sind mehr als 60 Migrantenorganisationen unterschiedlicher Herkunftsländer aktiv. Sie widmen sich neben der Kulturpflege verstärkt aktuellen Herausforderungen des Lebens in Deutschland und bieten Unterstützung für Migranten an.

Weitere Informationen sind beim Kreis Mettmann bei Claudia Haider, Sachgebiet Integration, Tel. 02104/ 99 21 75, integration@kreis-mettmann.de, erhältlich.

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VERGISSMEINNICHT

Ein theatrales Spiegelkabinett zum Thema Demenz
von B. Wachendorff und J.Henn

Aufführung anlässlich der Mitgliederversammlung am 24.11.2009 im ev. Gemeindezentrum, Friedhofstr. 2, in 40822 Mettmann.

Beginn des internen Teils: 17.00 Uhr
Beginn der Theateraufführung (öffentlich) ca. 18.00 Uhr

Frau mit Spritze

© Sonja Frohoff

Nachts.Ein Mann wacht immer wieder auf, kann nicht schlafen, halluziniert, träumt. Von Begegnungen mit seiner Mutter. Von ihrer Verwirrung. Von seiner Verwirrung. Er erlebt Szenen aus dem Heim. Irritierende, absurd-komische Begegnungen mit Ärzten, Pflegern, anderen Angehörigen und nicht zuletzt mit der Frau, die wie seine Mutter aussieht, jedoch ein ganz anderer Mensch zu sein scheint.

Das Stück „VERGISSMEINNICHT“ ist eine Art theatrales Spiegelkabinett, überraschend, schräg, beängstigend, aber auch komisch und schrill, in der die verschiedenen Aspekte einer dementiell veränderten Persönlichkeit aus Sicht des Angehörigen zum Tragen kommen.

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Heftige Kritik des Paritätischen an Sozialstaatsdebatte

Expertise des Gesamtverbandes belegt: Der Lohnabstand ist gewahrt

Wer in Deutschland Vollzeit arbeitet, hat mehr als der, der nicht arbeitet. Dies geht aus einer heute vom Paritätischen Gesamtverband vorgelegten Expertise hervor. Der Verband fordert zu einem seriösen Umgang mit Zahlen und zur Versachlichung der Diskussion um die Lohnabstandsproblematik auf. Als völlig haltlos und an der Grenze zur bewussten Täuschung kritisiert der Paritätische die Behauptung, dass der Lohnabstand zwischen Hartz IV und Erwerbstätigen in untersten Lohngruppen nicht gewahrt sei. Der Verband wirft den Kritikern eines vermeintlich zu geringen Lohnabstandes vor, auf äußerst dubiose Rechenbeispiele zurück zu greifen. Häufig würden bei der Berechnung der Haushalte mit niedrigem Erwerbseinkommen ganze Einkommensbestandteile wie das Wohngeld oder der Kinderzuschlag vorsätzlich ignoriert. Anhand von 196 Beispielrechnungen für verschiedene Branchen und Haushaltskonstellationen in Ost- und Westdeutschland weist der Verband nach, dass für Hartz IV-Bezieher selbst bei niedrigsten Löhnen ein Anreiz zur Arbeitsaufnahme besteht. Die Berechnungen zeigten weiterhin, dass eine Senkung der Einkommensteuer die Situation von Geringverdienern in keiner Weise verbessern würde. Stattdessen seien gezielte Verbesserungen beim Kinderzuschlag sowie eine offensive Auseinandersetzung mit dem wachsenden Niedriglohnsektor erforderlich. Weitere Informationen: www.der-paritaetische.de


Wohlfahrtsverbände heizen den Wahlkampf an

"NRW bleib sozial – nachgefragt": 40 Fragen an die politischen Parteien in NRW

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Die Wohlfahrtsverbände - Arbeiterwohlfahrt, Caritas, der Paritätische, Diakonie, Rotes Kreuz und die Jüdischen Gemeinden - heizen den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen an. 40 sozialpolitische Fragen hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege an politische Parteien in NRW geschickt mit der Bitte, Antworten zu geben und Lösungen zu skizzieren. Gefragt wird z.B., was die Parteien konkret im Falle einer Regierungsbeteiligung tun werden, um gleichwertige Lebensverhältnisse und Lebenschancen für alle Menschen in NRW herzustellen. Wie sie zur Finanzausstattung der Kommunen, zu landeseinheitlichen Elternbeiträgen für Kindergärten und zur Qualität und Finanzierung von Schulkinderbetreuung stehen.
Weitere Informationen: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de




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