Seite drucken   Sitemap   Mail an den Paritätischen im Kreis Mettmann   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  

Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann

Zur Website des Paritätischen NRW und seinen verbundenen Unternehmen

Startseite  · 

Der Paritätische im Kreis Mettmann


Aktuelles


Abenteuer Freiwilligendienst: Auf die Plätze!

Im Kreis Mettmann gibt es noch freie Plätze für FSJ und BFD

Mettmann, 12.09.2018. In den Einrichtungen des Paritätischen im Kreis Mettmann gibt es ca. 70 Plätze für junge Menschen, die im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes oder im freiwilligen sozialen Jahr in einen sozialen Beruf hineinschnuppern möchten. Ein Freiwilligendienst bietet die Möglichkeit, sich persönlich zu entwickeln, wichtige Kompetenzen zu erwerben und kann dabei helfen, sich über die eigene berufliche Zukunft klar zu werden.

„Ein Freiwilligendienst ist perfekt für alle, die nach der Schule noch nicht so recht wissen, was sie als nächstes machen wollen“, sagt Ute Feldbrügge, Geschäftsführerin des Paritätischen im Kreis Mettmann. Im Freiwilligendienst können junge Menschen in soziale Berufe hineinschnuppern, und zwar hautnah. Sie arbeiten beispielsweise mit Kindern, alten Menschen oder Menschen mit einer Behinderung. „Wirklich etwas bewegen zu können, das Gefühl zu haben, einem Menschen geholfen zu haben – das macht den Freiwilligendienst aus“, erklärt Ute Feldbrügge.

Wo finde ich freie Plätze?
Unter dem Dach des Paritätischen im Kreis Mettmann vermitteln der Arbeiter-Samariter-Bund, die ijgd NRW und die Lebenshilfe sowie andere Mitgliedsorganisationen freie Plätze für Freiwillige.
Eine aktuelle Liste der Einsatzstellen gibt es unter www.mettmann.paritaet-nrw.org/content/e385/e522/

Im Paritätischen Wohlfahrtsverband im Kreis Mettmann leisten rund 72 gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen unserer Mitgliedsorganisationen Hilfen in allen Feldern sozialer Arbeit.


Die Schule geht los - aber nicht alle Kinder in NRW dürfen hin

Paritätischer NRW: Das Menschenrecht auf Bildung gilt auch für geflüchtete Kinder

Wuppertal, 27. August 2018. Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, am Mittwoch geht es wieder los in den Schulen in NRW. Doch hingehen dürfen nicht alle. „Geflüchtete Kinder und Jugendliche in den Landeseinrichtungen fallen hinten runter, ihnen wird der Zugang zur Regelschule systematisch verwehrt“, so Christian Woltering, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW. „Bis zu zwei Jahren Isolation in den Einrichtungen, das verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention. Dies trägt nicht gerade zu einer gelungenen Integration bei. Wir appellieren daher an das Land NRW, alle Wege zu prüfen, um geflüchteten Minderjährigen im schulpflichtigen Alter den Besuch der Regelschulen zu ermöglichen.“

©ehrenberg-Bilder - Fotolia.com

Zwar gilt auch in NRW die Schulpflicht, doch greift sie laut NRW-Schulgesetz erst mit Zuweisung der Geflüchteten an die Kommunen. Und das kann dauern, wie der Blick auf die Zahlen der Landesregierung zeigt: Im Juli 2018 waren von 3.189 minderjährigen Geflüchteten, die in den Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW untergebracht sind, 1.140 bereits länger als drei Monate dort. 220 Kinder und Jugendliche sind seit über einem halben Jahr in den Landeseinrichtungen, 32 seit mehr als einem Jahr. „So kann das nicht weitergehen, diese politisch verordnete soziale Ausgrenzung und gesellschaftliche Isolation verstößt gegen die Menschenrechte.“ Deutschland hat die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert. Jetzt muss sie umgesetzt werden.

„Eine humane und rechtsstaatliche Flüchtlingspolitik sieht anders aus. Wir appellieren an die NRW-Landesregierung, einen menschenwürdigen Kurs einzuschlagen und allen Minderjährigen den Zugang zu Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zu ermöglichen. Dies ist nicht nur das Recht der geflüchteten Kinder und Jugendlichen. Sondern auch elementar wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in NRW. Denn Bildung und soziale Kontakte sind der erste Schritt zu einer gelungenen Integration, ohne geht es nicht. Wir reden hier von Menschen, die Schlimmes erlebt haben und oft traumatisiert sind. Dass Frustration, Aggressionen und Übergriffe zunehmen, wenn Menschen auf Dauer zum Nichtstun verdammt sind, liegt auf der Hand“, erklärt Woltering und fordert die Landesregierung auf, sich zum Grundsatz frühzeitiger Integration von Anfang an zu bekennen.

Schulpflicht in NRW: der rechtliche Hintergrund


In konsequenter Umsetzung des Rechtes auf Bildung müsste die Schulpflicht vom ersten Tag an gelten und nicht erst mit der Zuweisung von geflüchteten Minderjährigen und ihren Familien in eine Gemeinde, wie es das Schulgesetz in Nordrhein-Westfalen in § 34 Abs. 6 vorsieht.

„Jedes Kind hat Anspruch auf Erziehung und Bildung“ heißt es in Artikel 8 der Landesverfassung. In Verbindung mit den Vorgaben aus Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention muss mit Blick auf das Kindeswohl und die Rechte von Kindern und Jugendlichen ihr Recht auf Schulbildung und Beschulung in einer Regelschule ermöglicht werden.

Ein Beschluss des Verwaltungsgerichtes München zeigt, dass sich die Beschulung von Kindern auch verwaltungsgerichtlich durchsetzen lässt. Das Verwaltungsgericht München (Beschluss vom 8. Januar 2018, Az. M E 3 E 17.5029, M 3 E 17.4737, M 3 E 17.4801) hatte in drei Eilverfahren Kindern das Recht zugesprochen, am Regelschulbesuch teilzunehmen.


Engagiert, qualifiziert, aber arbeitslos – Freie Wohlfahrtspflege NRW appelliert an die Wirtschaft, mehr Schwerbehinderte einzustellen

Arbeitslose Schwerbehinderte profitieren nicht im gleichen Maße wie nicht-schwerbehinderte arbeitslose Menschen von der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes. Das belegt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege in NRW. Dabei sind Schwerbehinderte im Schnitt besser qualifiziert als Arbeitslose ohne Schwerbehinderung.
Für den Kreis Mettmann stellt die Wohlfahrtspflege fest, dass trotz einer insgesamt besseren Gesamtentwicklung am Arbeitsmarkt der Anteil der schwerbehinderten Arbeitslosen an allen Arbeitslosen im Vergleich von März 2017 zu März 2018 von 5,9 Prozent auf 6,4 Prozent gestiegen ist.

„Für unsere Region benötigen wir eine konzertierte Aktion, damit private Arbeitgeber die Chancen für die Beschäftigung schwerbehinderter Fachkräfte erkennen“, sagt die Geschäftsführerin des Paritätischen Kreis Mettmann, Ute Feldbrügge. „Wir haben doch hier eine klassische Win-Win-Situation: Fachkräfteprobleme bei Arbeitgebern lösen und mehr schwerbehinderten Arbeitslosen eine nachhaltige Beschäftigung und soziale Teilhabe ermöglichen.“

Sollte zukünftig keine deutliche Verbesserung bei der Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen auf Seiten der Arbeitgeber erkennbar sein, fordert die Freie Wohlfahrtspflege in NRW, über die Höhe der „Ausgleichsabgabe“ nachzudenken. Mit zusätzlichen Mitteln könnten mehr inklusive Arbeitsplätze entstehen. Zudem könnte es zusätzliche Beratungs- und Coaching Angebote für Unternehmen geben. Sie tragen dazu bei, Vorbehalte und Ängste von Arbeitgebern gegenüber einer Beschäftigung schwerbehinderter arbeitsloser Menschen abzubauen.

Hintergrund:
Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Darin enthalten sind aktuelle Zahlen und Analysen für Nordrhein-Westfalen. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen.

Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz. Ziel der regelmäßigen Veröffentlichung ist es, den Fokus auf das Thema Arbeitslosigkeit als wesentliche Ursache von Armut und sozialer Ausgrenzung zu lenken, die offizielle Arbeitsmarktberichterstattung kritisch zu hinterfragen und dabei insbesondere die Situation in Nordrhein-Westfalen zu beleuchten. Alle Ausgaben des Arbeitslosenreports sowie weiterführende Informationen unter:
http://freiewohlfahrtspflege-nrw.de/initiativen/arbeitslosenreport-nrw/


Internationaler Tag der Pflege

Am 12.05.2018 war der Internationale Tag der Pflege. Der Paritätische Kreis Mettmann machte anlässlich dieses Tages auf die wichtigen Themen „Menschenrecht“ und „Pflege“ aufmerksam – einige seiner Mitgliedsvereine setzen diese Themen tagtäglich um.

„Wir wollen noch viel erleben. Nach unsere eigenen Regeln!“

Das ist der Wunsch vieler älterer Menschen – der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Mitgliedsorganisationen setzen sich täglich dafür ein, dass dieser Wunsch erfüllt wird. Das ist nicht immer einfach, denn der Pflegenotstand ist zur Dauerkrise geworden. Der Internationale Tag der Pflege am 12.05.2018 machte darauf aufmerksam.

Darauf, dass alle Beteiligten unter dem Pflegenotstand leiden: die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen sowie die Pflegekräfte. Um eine menschenwürdige Pflege für alle sicherzustellen, braucht es mehr Zeit und mehr Personal. Aktuellen Schätzungen zufolge besteht heute ein Bedarf an rund 50.000 zusätzlichen Pflegekräften, mittelfristig werden doppelt so viele Pflegekräfte benötigt. Dazu muss die Bundesregierung mehr Geld in die Hand nehmen und zusätzliche Milliarden zur Verfügung stellen, fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband.
„Auf der Internetseite www.mensch-du-hast-recht.de informieren wir über unsere Anliegen, die Menschenrechte zu stärken“, sagt Ute Feldbrügge, die Geschäftsführerin des Paritätischen Kreis Mettmann.

Der Paritätische setzt sich mit seinen Mitgliedsorganisationen Tag für Tag für die sozialen und individuellen Menschenrechte ein. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Themen Wohnen, Bildung, Gesundheit, Teilhabe und Selbstbestimmung.

Umgesetzt wird das beispielsweise im Mettmanner Wohnstift „Haus Königshof“. Das Mettmanner Wohnstift setzt seit seiner Eröffnung im Jahr 1975 darauf, seinen Bewohnern ihren individuellen Lebensstil und ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Möglich ist das in Ein- und Zweizimmerwohnungen, die unterschiedliche Größen haben. Wer seine Familie und Freunde einladen möchte, um beispielsweise seinen Geburtstag zu feiern: Auch das ist im „Haus Königshof“ möglich. „Wir bieten oft verschiedene Aktionen und Aktivitäten an“, sagt Marion Büchel, die seit drei Jahren das Wohnstift leitet. Es liegt zentral, mitten in der Mettmanner Innenstadt. Dadurch können die Menschen, die im „Haus Königshof“ leben, weiterhin am öffentlichen Leben teilnehmen. „Das Mettmanner Stift ist eins von vielen Institutionen im Kreis Mettmann die der Paritätische unterstützt“, sagt Ute Feldbrügge.


Mensch, du hast Recht

Menschenrechte sind 2018 Schwerpunkt des Paritätischen

Die Menschenrechte sind Schwerpunktthema des Paritätischen – bundesweit und das ganze Jahr lang. Anlass ist das 70. Jubiläum der Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948. Verbindlich und doch oft verletzt.

Die Erklärung der Menschenrechte sichert jedem Menschen – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sozialer Anschauung, ethnischer und sozialer Herkunft – weltweit gleiche Rechte und Freiheiten zu. Seit ihrer Verkündung haben die Menschenrechte Eingang in internationale Vereinbarungen, völkerrechtlich bindende Konventionen und nationale Verfassungen gefunden. Doch weiterhin werden weltweit Menschenrechte schwer verletzt - ihr Schutz muss immer wieder neu eingefordert werden.

Sechs Rechte besonders im Blick

Der Paritätische Wohlfahrtsverband tritt täglich für die sozialen und individuellen Menschenrechte ein: Er deckt Menschenrechtsverletzungen auf, informiert die Öffentlichkeit und setzt sich für die Rechte und Freiheiten aller Menschen ein. Im Jahr 2018 tut er das besonders und mit vielfältigen Aktivitäten - unter dem Motto „Mensch, du hast Recht“. Auf sechs Themenfelder richtet der Verband dabei besonders den Blick:

     Recht auf Bildung
     Recht auf Schutz
     Recht auf Selbstbestimmung
     Recht auf Teilhabe
     Recht auf Wohnen
     Recht auf Gesundheit



Eine neue Internetseite des Paritätischen Gesamtverbands bündelt unter der Adresse Texte, Positionen und Informationen zum Thema sowie einen Veranstaltungskalender und einen Menschenrechtsblog. Interessierte finden www.mensch-du-hast-recht.de dort auch Materialien zum Herunterladen und Mitmachen.

Übrigens gibt es zur Kampagne auch die Menschenrechte in leichter Sprache nachzulesen..


Kreis Mettmann fährt finanzielle Unterstützung für Teilhabe behinderter Menschen zurück

„Es ist eine Ungerechtigkeit.“ Marion Kremerius, die Behindertenbeauftrage der Stadt Erkrath ist wütend. Es ist eine hilflose Wut, die in ihrer Stimme mitschwingt, wenn sie von der Änderung erzählt, die der Kreis Mettmann Anfang des Jahres verabschiedet hat.
Es geht um die Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben. Oder eben nicht.

„Anfang 2017 hat der Kreis Mettmann eine freiwillige Leistung zurückgefahren“, sagt Kremerius. Es geht um die Regelungen für den Behindertentransport. Es geht um schwerbehinderte Menschen, die einen Zuschuss vom Kreis Mettmann bekommen, wenn Sie etwa einmal im Monat ihre Familie besuchen wollen. „Sie rufen dann beispielsweise bei einem Taxiunternehmen an, das mit dem Kreis Mettmann kooperiert und das Schwerbehinderte und ihren Rollstuhl befördern kann“, erklärt Marion Kremerius. Für Menschen, die unter anderem nicht alleine laufen können oder auch Menschen mit steuerbefreiten Autos.

„Das war so bis Anfang des Jahres. Jetzt dürfen nur noch Menschen den Behindertentransport für Freizeitfahrten nutzen, die eine außergewöhnliche Gehbehinderung haben“, fügt Erkraths Behindertenbeauftrage hinzu. Alle anderen haben keinen Anspruch mehr. Sprich: Nur, wer nicht alleine laufen kann, bekommt die Unterstützung. Wer geistig behindert ist oder eine körperliche Behinderung mit Spastiken hat und die Hilfe einer Begleitperson benötigt, um den Alltag zu bewältigen, aber selbstständig laufen kann, der ist seit Januar von der Förderung des Kreises Mettmann ausgeschlossen.

Ein Beispiel hat Marion Kremerius:„ Da ist dieser Mann. Er hat eine schwere Behinderung und ist auf Hilfe angewiesen. Die erfährt er durch seine Frau. Sie fährt ihn im steuerbefreiten Auto zur Arbeit und holt ihn auch wieder ab. Gemeinsam fahren sie einkaufen oder Freunde besuchen. Nach einer Operation kann ihm seine Frau gerade aber eben nicht helfen und der Mann ist gezwungen zu Hause zu bleiben. Auf den Fahrdienst des Kreises Mettmann kann er nicht zurückgreifen. Denn er kann ja noch alleine laufen.“ Ein Missstand, der stiekum von den zuständigen Gremien des Kreises bewilligt wurde.

„Ich habe kurz vor dem Beschluss durch Zufall davon erfahren“, erinnert sich die Erkrather Behindertenbeauftragte. Ändern konnte sie nichts mehr an den Plänen, die dann umgesetzt wurden. „Es ist eine freiwillige Leistung des Kreises, für die wir dankbar sind, aber die Änderungen sind menschlich gesehen nicht nachvollziehbar“ sagt Kremerius. Es scheint darum gegangen zu sein, ein paar Euro einzusparen; das aber auf Kosten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben behinderter Menschen für das sich die Politik aber doch immer so sehr einsetzt.
 
Unterstützung erfahren Kremerius und die Menschen mit Behinderung vom Paritätischen Kreis Mettmann. Die Mitarbeiterinnen der Selbsthilfekontaktstelle stehen der Erkrather Behindertenbeauftragten und den Menschen mit Behinderung mit Rat und Tat zur Seite. Die Kontaktdaten finden Sie auf: www.selbsthilfe-mettmann.de; Marion Kremerius ist telefonisch unter: 02104/ 2407-0 erreichbar.


Ehrenamtsbörse Erkrath „vernetzt“ auf dem Reha-Tag im Bürgerhaus

„Wo treffe ich am besten Gleichaltrige und wie komm ich mit dem Bus dort hin?“ „Bekomme ich eigentlich Zuschüsse für meine neue Brille?“

Das sind nur zwei von vielen Fragen, die sich Senioren im Alltag stellen. Antworten gibt es beim „Runden Tisch für SeniorInnen in Erkrath“. Sie treffen sich etwa alle drei Monate – jüngst beim Reha-Tag im Bürgerhaus. Mit dabei war die Erkrather Ehrenamtsbörse. Sie koordiniert die ehrenamtlichen Angebote in der Stadt; kennt die richtigen Ansprechpartner. Für alle – und damit hat sie auch die älteren Menschen im Blick.

Die Ehrenamtsbörse ist ein Teil des Netzwerks „Runder Tisch für SeniorInnen in Erkrath“. Beim Reha- Tag im Bürgerhaus kamen sie mit den Menschen ins Gespräch – mit den Älteren, aber auch mit den Jungen. Vor Ort konnte die Ehrenamtsbörse die Besucher mit den individuell richtigen Ansprechpartnern zusammen bringen. So gibt es beispielsweise ehrenamtliche Spazierpaten – auch für Menschen die im Rollstuhl sitzen.

Auf ihrer Internetseite informiert die Ehrenamtsbörse über ihre Arbeit und Angebote: www.ehrenamtsboerse-erkrath.de




Poetry-Slam zur Selbsthilfe

Ella Anschein

„Hallo, ich bin ein Mensch und ich habe ein Problem“: Zur Feier der 100. Sitzung der Gesundheitsselbsthilfe NRW hat die Slam Poetin Ella Anschein sich Gedanken zum Thema Selbsthilfe gemacht und kam zu dem Schluss: „Denn wer Hilfe gibt und nimmt, ist am ehesten doch jemand, mit dem was ziemlich stimmt.“ Die Gesundheitsselbsthilfe NRW ist ein Zusammenschluss von großen und kleinen Selbsthilfe-Landesverbänden. 90 Prozent der mitarbeitenden Verbände gehören dem Paritätischen NRW an. Mehr


Sozialer Arbeitsmarkt

Logo der Freien Wohlfahrtspflege NRW

Die Bundesregierung will mit der Einführung neuer Regelinstrumente zur „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“ langzeitarbeitslosen Menschen einen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit bieten und ihnen die Chance zur gesellschaftlichen Teilhabe eröffnen. Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Nordrhein-Westfalen begrüßen die NRW-Wohlfahrtsverbände dieses Vorhaben ausdrücklich, sehen aber Bedarf für Nachbesserungen. Mehr


Kinderrechte spielerisch vermittelt

„Du und Deine Rechte“, so lautete das Motto des zweiten Kinderrechtetages der Lebenshilfe NRW. An diesem trafen sich Kinder mit und ohne Behinderung aus ganz Nordrhein-Westfalen, um sich mit den Kinderrechten und damit, dass viele Kinder um ihre Rechte kämpfen müssen, auseinander zu setzen. Mehr


Jetzt Petition unterstützen: Den Offenen Ganztag retten!

Älterer Mann hilft zwei Kindern bei den Hausaufgaben

Vor einem Jahr zogen 2.500 Schüler, Eltern und Betreuungskräfte vor den Landtag und forderten: „Gute OGS darf keine Glückssache sein!“. Ein Jahr später startet die Freie Wohlfahrtspflege NRW eine Online-Petition – denn kaum etwas hat sich verbessert. Jetzt die Petition unter dem Motto „Wir bleiben dran! Wir fordern ein Rettungspaket für den Offenen Ganztag!“ unterschreiben. Mehr


 



 
top