Eine Frau ist zu sehen, die die eine Hand vor ihr Gesicht hält und die andere abwehrend zum Fotografen

Online-Gruppengründung "Hochsensibilität"

An die momentanen Zeiten angepasst hat unsere Selbsthilfe-Kontaktstelle zur Online-Gruppengründung aufgerufen

Am 01.07.2021 hat das Gründungstreffen der neuen Selbsthilfe-Gruppe zum Thema "Hochsensibilität" für den Kreis Mettmann und über die Kreisgrenzen hinaus stattgefunden.

Im Fokus des Abends stand das gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmenden sowie das Sammeln von Wünschen und Anregungen für die neue Gruppe. Ziele der Treffen sollen der regelmäßige Austausch und die gegenseitige Unterstützung im Umgang mit der Besonderheit der Hochsensibilität sein. Darüber hinaus ist den Teilnehmenden der Blick auf die positiven Seiten der Hochsensibilität wichtig.

Begleitet wurde das erste Treffen durch Frau Yildiz-Can und Frau Kübler, beide Beraterinnen der Selbsthilfe-Kontaktstelle für den Kreis Mettmann.

Hochsensibilität: Reizüberflutung beim Gang durch den Supermarkt, starke Belastung, Erschöpfung und Leidensdruck bei einer Fahrt mit der U-Bahn. Ist Hochsensibilität eine Antwort auf unsere fordernde und schnelllebige Zeit oder gar eine Erkrankung?

Laut aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse ist Hochsensibilität keine psychische Erkrankung sondern ein Persönlichkeitsmerkmal, bei dem neurologische Vorgänge dafür sorgen, dass mehr Informationen ungefiltert ins Gehirn gelangen als bei Menschen, die nicht über diese Besonderheit verfügen. Dies kann dazu führen, dass alltägliche Angelegenheiten einen starken Leidensdruck auslösen und zu einem sozialen Rückzug führen.

Weitere Interessierte sind herzlich willkommen!