Teilnehmerinnen des Projekts „Sofie“ halten ein selbstgemachtes Plakat mit Informationen zum Projektangebot in die Kamera. Die Frauen sind der Kamera zugewandt und lächeln.

„Sofie“ hilft Frauen beim Berufseinstieg

Projekt zur Unterstützung von Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund

Frauen, die noch nicht lange in Deutschland leben, müssen oft viele Hürden bewältigen, wenn sie in das Berufsleben einsteigen wollen. Neben nicht anerkannten Berufs- und Bildungsabschlüssen aus dem Herkunftsland sind das vor allem ein nicht geklärter Aufenthaltsstatus, die ihnen zugeschriebene familiäre Verantwortung, mangelnde Kenntnisse über den deutschen Arbeitsmarkt und fehlende Kinderbetreuung. Mit dem Projekt „Sofie“ will der Verbund der sozial-kulturellen Migrantenvereine in Dortmund (VMDO), Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund dabei unterstützen, beruflich Fuß zu fassen.

Schulungen und Coachings

„Sofie“ steht für „Stärkung und Orientierung von Frauen in Integration und Erwerbsleben“. Der Name des Projekts ist Programm: An drei Tagen die Woche erhalten die teilnehmenden Frauen Schulungen, in denen sie Informationen zu verschiedenen Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten sowie berufsbezogenen Deutschunterricht erhalten. Ergänzende Einzelcoachings geben die Möglichkeit, persönliche Schwierigkeiten zu besprechen und Lösungen für diese zu finden. In den Coachings geht es auch darum, die Frauen zu ermutigen, zu motivieren und zu befähigen. Oft hilft es, ihnen aufzuzeigen, was sie in ihrem Leben alles schon geschafft haben und über welche Kompetenzen sie verfügen.

Bestmögliche Unterstützung

Mit Hilfe von Praktika können die Frauen erste Erfahrungen in für sie interessanten Berufen sammeln. Die Kontakte des VMDO zu Firmen und (Weiterbildungs-)Schulen sowie Bewerbungstrainings helfen ihnen, anschließend den nächsten Schritt Richtung Arbeitsleben zu schaffen. Um die Teilnehmenden von „Sofie“ bestmöglich zu unterstützen, bietet der VMDO eine Kinderbetreuung an. Viele der Mitarbeitenden haben außerdem selbst einen Migrations- oder Fluchthintergrund und können besonders kultursensibel und sprachkompetent auf die Frauen eingehen

Das Projekt wird finanziert von der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH.


Bild: ©Ina Daniel