Frauen und Männer als Gäste der Mitgliederversammlung sitzen an Tischen und hören den Vortrag der Referentin

Mitgliederkonferenz 2019 des Paritätischen Kreis Mettmann, „Fördermöglichkeiten für Projekte und investive Vorhaben"

Mitgliedschaft im Paritätischen Wohlfahrtsverband muss sich lohnen.

Schwerpunkt der Mitgliederkonferenz 2019 des Paritätischen Kreis Mettmann war deshalb eine „geldwerte“ und informative Präsentation von Maike Rock, Bereichsleitung Stiftungs- und Fördermittel des Paritätischen NRW.

Im ersten Teil der gut besuchten Mitgliederkonferenz präsentierte die Vorsitzende Anne Sprenger den Geschäftsbericht 2018. Die Geschäftsführerin des Paritätischen Kreis Mettmann, Ute Feldbrügge, gab den Anwesenden daraufhin einen praktischen Einblick in die umfangreiche, neue Internetseite der Kreisgruppe Mettmann.

Im Anschluss an einen kleinen Imbiss folgte der Vortrag von Referentin Maike Rock.

Ohne Moos nix los ...

Frau Rock gab einen Überblick, wie, wen und was „große“ Förderorganisationen oder auch kleinere Stiftungen heute fördern und wie der Paritätische seine Mitglieder bei Ideenfindung, Konzeption und Beantragung unterstützen kann.

Viele soziale Organisationen haben gute und innovative Ideen, mit denen sie ihre Ziele auf neuen Wegen erreichen möchten. Es geht um die Durchführung innovativer Projekte, den Ausbau neuer Angebote sowie neue Bauvorhaben.

In Zeiten knapper werdender Mittel gewinnen Zuschüsse von Förderorganisationen zunehmend an Bedeutung. Vieles hat sich in den letzten Jahren bei den Förderbestimmungen verändert. Gesetzliche Grundlagen sind andere geworden, bestimmte Angebote sind nicht mehr förderfähig, neue sind hinzugekommen.

In 2018 war der Paritätische NRW an der Beantragung von fast 17 Millionen Euro bewilligten Fördermitteln beteiligt. Zusätzlich gab es noch mehr als 7 Millionen Euro an Bundes- Landes- und kommunalen Mitteln, die in 2018 über den Paritätischen an Mitgliedsorganisationen landesweit weitergeleitet werden konnten.

Über die Mitgliedschaft im Paritätischen besteht die Möglichkeit, für den sozialen Auftrag oder das soziale Vorhaben an solche Drittmittel zu kommen.

Standen bisher vor allem Menschen mit Behinderung und alte Menschen als Zielgruppen im Mittelpunkt der Förderung, können jetzt z.B. Quartiersprojekte, Vorhaben für und mit Menschen mit Fluchterfahrung, für Kinder und Jugendliche und bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen auch andere Gruppen gefördert werden.