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Vorstand

Die hauptberufliche Geschäftsführung des Paritätischen im Kreis Mettmann wird ehrenamtlich durch den Vorstand begleitet und unterstützt. Der Vorstand wird im Rahmen der Mitgliederkonferenz von den Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen im Kreis Mettmann gewählt.

Die Mitglieder des Vorstands:

 

  • Anne Sprenger, Vorsitzende
  • Bodo Seume, stellvertretender Vorsitzender
  • Bekir Arslan, stellvertretender Vorsitzender
  • Knut Bruckmann
  • Claudia Haag
  • Manfred Krick
  • Willem Wisselink
  • Marion Kremerius

Anne Sprenger

 

Warum engagiere ich mich für den Paritätischen Wohlfahrtsverband?

Sozial- und gesundheitspolitische Fragestellungen haben mein berufliches Leben bestimmt.

Eine soziale und gerechtere Gesellschaft können wir nur gestalten, wenn wir sie von den „Schwächsten“ ausgehend betrachten und ihre Bedürfnisse und Bedarfe als Leitmotive unseres Handelns begreifen. Die UN-Behindertenrechtskonvention, gültiges Gesetz seit 2009 auch in Deutschland, formuliert dies auf anschauliche Weise. Letztlich werden nur so die Rechte aller Menschen gestärkt und verbessert.


Wir brauchen einen starken Verband, der die Ansprüche der von Armut, Ausgrenzung und Behinderung bedrohten Menschen immer wieder in die öffentliche Debatte einbringt und mit ihnen gemeinsam für eine Verbesserung ihrer Lebensgrundlagen und ihrer Versorgungsstrukturen einsteht.


Der Paritätische mischt sich mit diesen Themen laut und wahrnehmbar in den öffentlichen Diskurs ein und sorgt mit Kampagnen zu, für Vielfalt oder zu Menschen – und Grundrechten für eine lebendige Auseinandersetzung.


Nur gemeinsam sind wir stark !

 

Welche Schwerpunkte bringe ich ein und welchen Sachstand/Kenntnisse bringe ich mit?

Seit vielen Jahren arbeite ich als Geschäftsführerin eines gemeindepsychiatrischen Trägers.

 

Die Weiterentwicklung außerstationärer und umfassender Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen hat mich seit meiner Tätigkeit in einer großen psychiatrischen „Anstalt“ in den 70er Jahren nicht mehr los gelassen.

Ambulante Behandlung und psychosoziale Therapie im häuslichen Umfeld zu erbringen und den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen auch in Krisensituationen jederzeit zur Seite zu stehen ist ein Ideal, dass wir bis heute nicht vollständig umsetzen konnten.


Vor diesem Hintergrund habe ich mich immer auch mit der Schaffung stabiler sozialer Empfangsräume beschäftigt und mich dafür eingesetzt, dass Arbeitgeber, Vermieter, Nachbarn, Behörden, Vereine, Volkshochschulen und kulturelle Einrichtungen Zugänge für Menschen mit psychischen Behinderungen schaffen und erleichtern.


Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Träger im Rheinland (AGpR e.V.) setzen wir uns im politischen Raum und bei der Verwaltung für die Verbesserung der Versorgung ebenso ein, wie für das wirtschaftliche Überleben gemeindepsychiatrischer Träger.

 

Ich war als sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss des Kreises Mettmann tätig, ebenso Facharbeitskreis-Sprecherin des Paritätischen NRW und bin Mitglied des Forensik Beirates.  
 


Bekir Arslan

Warum engagiere ich mich für den Paritätischen Wohlfahrtsverband?

Der Paritätische ist in seiner Vielfalt und Vielzahl von unterschiedlichen Mitgliedern der Wohlfahrtsverband, der am besten unsere Gesellschaft abbildet.
 
Daher bin ich im Paritätischen engagiert, um mich für ein gemeinsames, faires, soziales und vor allem für alle chancenreiches Miteinander einzusetzen.

 

Welche Schwerpunkte bringe ich ein und welchen Sachstand / Kenntnisse bringe ich mit?

Dafür bringe ich neben meiner persönlichen Erfahrung in den Themenfeldern fundierte Kenntnisse aus über zehn Jahre ehrenamtlichem Engagement in einer sozialen Bildungseinrichtung mit.

Neben interkultureller Kompetenz besitze ich zudem die Fähigkeit, Menschen zuzuhören und ihre Interessen zu verstehen.

 

Mit meinem breiten sozialen und politischen Netzwerk verfüge ich über Wege, wirksam die Anliegen in die jeweiligen Gremien zu kommunizieren.



Marion Kremerius

Warum engagiere ich mich für den Paritätischen Wohlfahrtsverband?

Ich engagiere mich für den Paritätischen Wohlfahrtsverband, weil es mir in meinem gesamten beruflichen Leben wichtig war, mein Umfeld sozialer zu gestalten. Vor einigen Jahren gab es eine Kampagne des Paritätischen Kreisgruppe Mettmann, wo wir auf Plakaten festgestellt haben: „Helfen verbindet“ und das ist auch mein Ansporn beim Paritätischen mitzuwirken. Kräfte bündeln und dadurch viel erreichen.

 

Welche Schwerpunkte bringe ich ein und welchen Sachstand/Kenntnisse bringe ich mit?


Ich bringe unterschiedlichste berufliche Erfahrungen in unterschiedlichsten Tätigkeiten mit. Nach 20jähriger Tätigkeit als Programmiererin und Statistikerin in einem landesführenden Rechenzentrum, darunter auch langjährige Tätigkeiten am Landesarbeits- und Sozialgericht als ehrenamtliche Richterin, und  im Personalrat,  habe ich noch einmal ein Studium  absolviert.

Danach habe ich viele Jahre als psychologische Beraterin bei einem großen Verein für chronisch kranke Menschen gearbeitet. Während dieser Zeit habe ich u.a. einige Gruppen und Selbsthilfegruppen aufgebaut und unterstützt.

 

Mittlerweile arbeite ich ehrenamtlich als Behindertenbeauftragte, bin sachkundige Bürgerin im Kultur- und Sozialausschuss und weiterhin ehrenamtliche Richterin beim Sozialgericht. Mein Lebenslauf beinhaltet weitere Stationen, alle haben aber eines gemein: den Einsatz für Menschen mit Beeinträchtigung, körperlich, geistig oder sozial, die Unterstützung benötigen.

Willem Wisselink

Warum engagiere ich mich für den Paritätischen Wohlfahrtsverband?


Sozial- und Gesundheitspolitik bestimmen bis heute einen Großteil meines Lebens.
Dass die „Schwächsten“ in unserer Gesellschaft immer noch benachteiligt werden, treibt mich dazu an, mich für sie einzusetzen und ständig an diesen Missstand zu erinnern.
Um sich Gehör zu verschaffen, ist ein starker Verband nötig, der den „Schwächsten“ eine Stimme gibt.


Der Paritätische ist so ein Verband.
Nur gemeinsam sind wir stark!


Welche Schwerpunkte bringe ich ein und welchen Sachstand/Kenntnisse bringe ich mit?


Seit vielen Jahren war ich als Geschäftsführer eines gemeindepsychiatrischen Trägers tätig.


Hierbei waren und sind mir junge Menschen mit sozialen- und psychischen Schwierigkeiten ein besonderes Anliegen.
Darüber hinaus habe ich auch immer einen Schwerpunkt auf das Thema Arbeit für Menschen mit psychischen Erkrankungen gelegt.

Bodo Seume

Warum engagiere ich mich (weiterhin) für den Paritätischen Wohlfahrtsverband?


Weil mich die Vielfalt beim Paritätischen Wohlfahrtsverband fasziniert und die Palette der unterschiedlichen Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten sehr hoch ist. Das finde ich sehr motivierend und spiegelt, meiner Meinung nach, die Lebendigkeit des Verbands wieder.

 

Welche Schwerpunkte bringe ich ein und welchen Sachstand/Kenntnisse bringe ich mit?


Mein Schwerpunkt ist die Inklusion und Angebote für Menschen mit Behinderungen. Wir haben drei inklusiv arbeitende Kitas und eine offene Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, den Abenteuerspielplatz, die ebenfalls einen inklusiven Ansatz praktiziert.

Ich bringe die Kompetenz mit, Bedarfe zu erfassen, die für unsere Arbeit wichtig sind. Außerdem möchte ich Menschen zusammenzubringen, die dabei helfen können, in der Praxis die jeweiligen Bedarfe umzusetzen.


Knut Bruckmann

Warum engagiere ich mich (weiterhin) für den Paritätischen Wohlfahrtsverband?

 

Die Vielfalt des Paritätischen hat uns bewogen, unseren Bildungsverein Mitte der 90er Jahre dem Verband anzuschließen. In unseren Kernthemen wurden wir seitdem immer gut durch den Verband repräsentiert und durch die vielfältigen Arbeitsgruppen beraten.

Aus meinem Selbstverständnis heraus brauchen gesellschaftliche Anliegen und Herausforderungen eine starke Vertretung. Hier wirkt der Paritätische und ich kann dies mit meinen Themen im Ehrenamt im Kreis Mettmann gut unterstützen.

 

Welche Schwerpunkte bringe ich ein und welchen Sachstand/Kenntnisse bringe ich mit?

 

Seit über 30 Jahren bin ich in der beruflichen Bildung tätig, ein besonderes Anliegen dabei ist Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben und damit am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Hierbei widme ich mich insbesondere den Themen der s. g. Benachteiligtenförderung für Jugendliche und junge Erwachsene, Frauen und Männern im beruflichen Wiedereinstieg und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.

Mit meinem Team entwickeln wir Förderkonzepte und schließen vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten für diese Zielgruppen auf. Dabei arbeite ich eng mit Stellen der Landes- und Bundesministerien, Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Kreisverwaltung, Kommunen und weiteren Akteuren im Hilfenetz zusammen.